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Couchepin stellt sich hinter Schmid

Für Bundespräsident Pascal Couchepin soll die Affäre Nef keine Affäre Schmid werden, wie er in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" sagte. Samuel Schmid müsse sich in der kommenden Bundesratsitzung auch nicht rechtfertigen.

Der angeschlagene Verteidigungsminister müsse vom Bundesrat gestützt werden, findet Couchepin. Es habe diesen Sommer «einen öffentlichen Toten und den Versuch eines zweiten Mordes – an Herrn Schmid und der Verteidigungspolitik des Bundesrats» gegeben. Dieser zweite Mordversuch sei Gott sei Dank nicht gelungen.

Für Couchepin ist es deshalb wichtig, dass die Landesregierung ihre Sicherheitspolitik diskutiert und bestätigt. Es sei für ihn selbstverständlich, dass der Bundesrat an der Reform der Armee, wie sie in den letzten Jahren eingeleitet wurde, festhält – auch wenn andere zurück wollten zur Politik der Sechzigerjahre mit einer passiven Neutralität.

Der Schweizerischen Volkspartei (SVP) fährt der Bundespräsident hart an den Karren: Sie opfere die Interessen des Landes ihren Parteiinteressen. Diese Politik zeige aber auch, dass es für die Rückkehr der SVP in den Bundesrat noch einige Zeit brauche.

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