Der Bundespräsident ruft zu Zuversicht auf
In seiner Neujahrsansprache appelliert Bundespräsident Hans-Rudolf Merz angesichts der globalen Wirtschaftskrise an bewährte Schweizer Tugenden. Es entspreche dem Wesen der Schweizerinnen und Schweizer, Widrigkeiten erhobenen Hauptes zu meistern.
«Denn wir sind zäh. Zäh wie die schneebedeckten Pflanzen, die der Winterkälte trotzen. Wir wissen, der Frühling kommt bestimmt», sagte Merz am ersten Tag des neuen Jahres.
Die Schweiz habe dank ihres Behauptungswillens, der guten Ausbildung der Bevölkerung, ihrer Erfindungsgabe, ihrer Tüchtigkeit und Zuverlässigkeit schon manche Krise überstanden. Das werde in der aktuellen Situation nicht anders sein.
Laut dem Bundespräsidenten liegt die Weltwirtschaft noch in frostigen Nebel gehüllt. Die Finanzkrise sei allgegenwärtig und Milliarden von Werten und Tausende Arbeitsplätze seien vernichtet worden. Niemand wisse, wie es mit der Wirtschaft weiter gehe.
Wie gross die Krise aber auch sein werde, er werde sich mit allen Kräften dafür einsetzen, dass die Schweizer Wirtschaft weiterhin ein möglichst gutes Klima vorfinde.
Besondere Neujahrswünsche richtete der Bundespräsident an die Jugend. Er forderte sie auf, ihre Chancen zu nutzen. Zum Wohle von Gesellschaft und Wirtschaft solle sie ihre unverbrauchten Kräfte einbringen. Denn der jugendliche Optimismus sei ansteckend.
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