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Dreifuss für Aufwertung der Schule

Bundesrätin Ruth Dreifuss setzt sich für die Schule ein. Keystone

Ruth Dreifuss hat sich am Samstag in Freiburg für eine Aufwertung der Schulen eingesetzt. Die Rede der Bundesrätin bildete den Abschluss des 9. Kongresses der Europäischen Vereinigung für Lern- und Unterrichtsforschung(EARLI).

Die Innenministerin sieht in einer aufgewerteten öffentlichen Schule eine Stärkung des «Service Public». Diese Schule fördere die Teilnahme und innovative Konzepte. Das Bildungswesen müsse wieder politische Priorität erhalten, sagte Ruth Dreifuss. Dies koste auch Geld.

Das Schulwesen könnte sich aber auch den Marktgesetzen unterwerfen und einem Kosten/Nutzen-Denken folgen. In diesem Fall wandle sich die Bildung von einem öffentlichen Gut zu einem Produkt, schilderte die Bundesrätin. Dies würde zwar autonomere und innovativere Schule hervorbrigen, aber auch die Unterschiede zwischen den Schulen würden sich vergrössern.

Der Kongress in Freiburg begann am vergangenen Dienstag. Über 1’000 Forscherinnen und Forscher aus mehr als 40 Ländern beschäftigten sich bis Samstag mit Unterrichtsfragen. Der Kongress fand zum ersten Mal in der Schweiz statt. Er wurde vom Departement für Erziehungs-Wissenschaften der Universität Freiburg organisiert.

swissinfo und Agenturen

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