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Ein Fünftel noch unentschieden

Trotz Abstimmungsplakate sind viele noch unschlüssig. Keystone

Rund zwei Wochen vor der Abstimmung über die Militärgesetz-Revision sind über ein Fünftel der Stimmberechtigten, die an die Urne gehen wollen, noch unentschieden. Dies ergab die dritte von drei Umfragen im Auftrag von SF DRS.

Für die Bewaffnung von Schweizer Soldaten im Ausland sprachen sich 47 Prozent aus. 32 Prozent der Befragten sind dagegen. Bei der Ausbildungs-Vorlage wollen 42 Prozent ein Ja und 34 Prozent ein Nein in die Urne legen.

Im Tessin und in der Westschweiz stehen die Stimmberechtigten den Vorlagen skeptischer gegenüber als in der Deutschschweiz.

Gegenüber der letzten Befragung vor sieben Wochen ist die Zustimmung bei der Bewaffnungs-Vorlage um 8 Prozent zurückgegangen, während die Ablehnung um 4 Prozent zunahm. Die Zahl der Unschlüssigen stieg um 4 Prozent auf 21 Prozent an.

Bei der Ausbildungs-Zusammenarbeit verharren die Unentschiedenen bei 24 Prozent, während die Ja-Stimmen um 2 Prozent zunahmen und die Nein-Stimmen entsprechend sanken.

FDP- und SVP-Anhänger positioniert

Bei der Anhängerschaft von FDP und SVP sind die Positionen klar bezogen. Bei der FDP-Basis sprechen sich 61 Prozent für die Bewaffnungs-Vorlage aus, 27 Prozent sind dagegen und 12 Prozent noch unentschieden. Bei der SVP sind 57 Prozent dagegen und 30 Prozent dafür bei 13 Prozent Unschlüssigen.

Bei CVP und SP sind die Verhältnisse weniger klar: Bei der SP- Basis wollen 55 Prozent ein Ja in die Urne legen, 26 Prozent ein Nein. die Zahl der Unentschlossenen liegt bei 19 Prozent. Bei der CVP stimmen 43 Prozent der Bewaffnungs-Vorlage zu, 35 Prozent lehnen sie ab, und 22 Prozent sind unentschlossen.

Die Resultate der dritten Umfrage wurden am Dienstagabend (29.05.) in der «Tagesschau» der Schweizer Fernsehens publiziert. Befragt wurden vom GfS-Forschungs-Institut zwischen dem 16. und 26. Mai in allen Landesteilen 1226 Stimmberechtigte.

swissinfo und Agenturen

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