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Guantanamo-Häftlinge möchten in die Schweiz

Zwei Guantanamo-Häftlinge haben Asyl in der Schweiz beantragt. Amnesty International befürchtet eine Ablehnung.

Das erste Asylgesuch stammt von einem Libyer, der seit 2001 in Guantanamo inhaftiert gewesen ist. Er gehört zu den von den USA als unschuldig anerkannten Gefangenen.

Dennoch gebe es keine Sonderbehandlung, so das Bundesamt für Migration: Alle Asylgesuche würden gleich behandelt.

Falls ihn ein Land aufnehme, so Amnesty International, dürfe er das US-Gefangenenlager auf Kuba verlassen. Nur: Eine Heimkehr nach Libyen sei unmöglich, da andere Gefangene dort entgegen den Zusagen der dortigen Behörden wieder verhaftet worden seien.

Ein weiteres Gesuch für ein Asyl wurde für einen Algerier eingereicht, ein drittes soll dieser Tage folgen.

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