Hilfe bei Entminung im Balkan
Eine Schweizer Delegation reist nächste Woche an die Nordgrenze Albaniens, um bei der Minenräumung zu helfen. Die Bevölkerung der Grenzregion zum Kosovo leidet immer noch unter den Folgeschäden des Kosovo-Kriegs.
Die Delegation der Schweizerischen Kampagne gegen Personenminen (FSD) und des Schweizerischen Verbands für Minenräumung wird sich vom 23. bis 27. April in Albanien und vom 28. April bis 1. Mai im Kosovo aufhalten.
Die Minen- und Blindgänger-Räumungsprojekte an der Nordgrenze Albaniens startet mit finanzieller, personeller und materieller Unterstützung der DEZA und des Verteidigungs-Departements (VBS).
53 Personen aus der Region werden für die Minenräumung durch die FSD angestellt. Sechs internationale Supervisoren überwachen vor Ort die Arbeiten, darunter zwei Schweizer Armee-Angehörige, die mit der Delegation am nächsten Montag reisen.
Die Schweizer Delegation wird sich mit den albanischen Behörden, dem VBS, dem lokalen Roten Kreuz und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der Bevölkerung treffen. Sie nimmt auch an der Ausbildung der
künftigen einheimischen Minenräumer teil, gab die FSD weiter bekannt.
swissinfo und Agenturen
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