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IKRK-Geiseln: Humanitärer Appell des Bundesrates

In einem Humanitären Appell hat der Bundesrat die philippinischen Geiselnehmer dazu aufgerufen, das Leben der drei IKRK-Geiseln zu retten. Das IKRK erhielt am Mittwoch kein Lebenszeichen der Geiseln.

Der Bundesrat ruft die Geiselnehmer auf, die drei IKRK-Mitarbeiter, «die ihr Leben in den Dienst des Friedens und der am meisten benachteiligten Menschen gestellt haben, unverzüglich und gesund freizulassen», wie es im Appell heisst.

Die Schweiz führe ihre Anstrengungen unermüdlich weiter und arbeite eng mit dem IKRK sowie der philippinischen und italienischen Regierung zusammen, schreibt der Bundesrat weiter.

Auf den Philippinen erklärte Innenminister Ronaldo Puno, er besitze «sehr vertrauenswürdige Informationen», dass die drei Verschleppten noch am Leben seien.

Die philippinische Armee stellte unterdessen rund um die Entführer im Dschungel der Insel Jolo 2000 Streitkräfte auf. Die philippinischen Behörden hatten am Dienstag den Ausnahmezustand über die Insel verhängt.

Die philippinische Rebellengruppe Abu Sayyaf hatte am Dienstag angekündigt, eine der drei Geiseln zu enthaupten, sollten ihre Forderungen nicht eingehalten werden. Der Schweizer Andreas Notter, der Italiener Eugenio Vagni und die Philipina Mary Jean Lacaba befinden sich seit 70 Tagen in ihrer Gewalt.

swissinfo und Agenturen

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