Kaserne Freiburg unter Quarantäne
Wegen Verdacht auf Schweinegrippe wurden in Freiburg zwei Rekruten hospitalisiert. Rund 250 Rekruten und Angestellte der Kaserne La Poya wurden darauf unter Quarantäne gestellt.
Einer der unter Grippesymptomen leidenden Rekruten hatte Kontakt mit einer aus Mexiko stammenden Person, welche die Symptome der Grippe aufwies, teilte das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport mit.
Die Symptome haben sich am Montag bereits abgeschwächt und es gehe ihm unterdessen besser. Eine Probe wurde ins Nationale Influenzazentrum nach Genf gesandt. Die Resultate sollen bis am kommenden Mittwoch vorliegen. Bis dann soll auch die Quarantäne der Kaserne dauern.
Nach Mexiko geben jetzt auch die Vereinten Nationen Entwarnung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe derzeit nicht die Absicht, wegen der Virusinfektion die höchste Warnstufe 6 auszurufen, teilte Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon am mit.
WHO-Chefin Margaret Chan ergänzte, es gebe keine Anzeichen, dass die vor allem in Mexiko grassierende Epidemie die Ausmasse der Spanischen Grippe von 1918 annehmen werde, bei der weltweit an die 50 Millionen Menschen gestorben waren.
swissinfo und Agenturen
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