The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter

Kein Aufschwung im Wohnungsmarkt

Gesuchter Artikel: Wohnung Keystone

Der Aufschwung geht am Wohnungsmarkt vorbei. Im ersten Quartal dieses Jahres ist die Zahl der neu erstellten Wohnungen erneut zurückgegangen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Insgesamt wurden in der Schweiz 7'100 Wohnungen neu gebaut, drei Prozent oder 230 Einheiten weniger als im Vorjahr.

Ausser in den Gemeinden mit weniger als 2’000 Einwohnern ging die Wohnbau-Tätigkeit überall zurück oder stagnierte. Zwischen Januar und März wurden in den Agglomerationen der fünf grössten Städte 2’450 Wohnungen neu erstellt. Das sind 680 Einheiten oder über ein Fünftel weniger als im ersten Quartal 2000. Die Agglomerationen Bern, Genf und insbesondere Zürich verzeichneten 1’000 neu gebaute Wohnungen weniger als im Vorjahr. Die Agglomerationen Lausanne und Basel meldeten dagegen eine Steigerung um 50 respektive 300 Einheiten.

Ausnahme: Kleine Gemeinden

Eine Ausnahme bildeten laut der BFS-Mitteilung vom Montag (28.05.) die Gemeinden mit weniger als 2’000 Einwohnern, die eine Zunahme um 100 Einheiten oder um sechs Prozent verzeichneten. In den Gemeinden mit 5’000 bis 10’000 Einwohnern blieb die Zahl der Wohnungen praktisch stabil.

Am Ende des 1. Quartals befanden sich in der Schweiz 35’300 Wohnungen im Bau. Verglichen mit der Vorjahresperiode entspricht dies einem leichten Anstieg um 350 Einheiten. Praktisch sämtliche Gemeinde-Grössenklassen trugen zum Zuwachs bei, insbesondere die Gemeinden mit 2’000 bis 5’000 Einwohnern. Einzig die Gemeinden mit 5’000 bis 10’000 Einwohnern verzeichneten einen Rückgang.

Ende März wurden in den Agglomerationen der fünf grössten Städte insgesamt 13’900 im Bau befindliche Wohnungen gezählt, rund 350 Einheiten mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs geht auf das Konto der Agglomerationen Lausanne und Zürich. Die anderen Agglomerationen meldeten eine Abnahme.

swissinfo und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft