Rekruten haben keine Schweinegrippe
Die zwei Rekruten der Freiburger Kaserne La Poya tragen das A/H1N1-Virus nicht in sich. Die Quarantäne für die übrigen 250 Rekruten und Teile des Personals wurde aufgehoben. Am Dienstag wurden in der Schweiz 26 Verdachtsfälle gezählt.
Die Testergebnisse aus dem Nationalen Influenza-Zentrum in Genf seien negativ, teilten die Freiburger Gesundheits-Direktion sowie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit.
Die beiden in Freiburg hospitalisierten Rekruten seien nicht am Virus A/H1N1 erkrankt. Die Ärzte des Kantonsspitals Freiburg haben die Isolation der beiden Patienten aufgehoben.
Auch die Quarantäne für die anderen Rekruten und einen Teil des Personals – insgesamt rund 250 Personen – wurde am Nachmittag aufgehoben.
Am Dienstagnachmittag standen in der Schweiz insgesamt 26 Verdachtsfälle in Abklärung. Bisher sind 72 Meldungen über Verdachtsfälle bekannt geworden. In 45 Fällen konnte das Schweinegrippevirus A/H1N1 ausgeschlossen werden.
An der Risikoeinschätzung für die Schweiz habe sich in den letzten Tagen nichts geändert, sagte Patrick Mathys, Chef der Sektion Pandemievorsorge beim Bundesamt für Gesundheit (BAG).
Nach wie vor gibt es in der Schweiz nur einen bestätigten Schweinegrippefall.
swissinfo und Agenturen
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