Schweiz an Genfer UNO-Konferenz dabei
Die Schweiz ist nicht nur Gastgeber der umstrittenen Antirassismus-Konferenz der Vereinten Nationen (UNO). Sie wird auch an der Tagung teilnehmen, die am Montag in Genf beginnt.
Der Entwurf der Schlusserklärung, die von der vorbereitenden Kommission am Freitag verabschiedet wurde, halte die vom Bundesrat festgelegten Richtlinien ein, sagte eine Sprecherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Noch nicht bekannt ist die Zusammensetzung der Schweizer Delegation an der Konferenz. Damit bleibt offen, ob Aussenministerin Micheline Calmy-Rey an der Eröffnung der Konferenz teilnimmmt.
Seine Teilnahme angekündigt hat hingegen der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz wird am Sonntag mit Ahmadinedschad zu einem Gespräch zusammentreffen.
Die Konferenz dauert bis am 25. April. Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Nachfolgekonferenz zu den Beratungen, die 2001 in der südafrikanischen Stadt Durban stattfanden.
Bisher haben 103 Staaten ihre Teilnahme zugesagt. Israel und Kanada haben angekündigt, der Konferenz fernzubleiben. Die USA hatten Anfang Woche erklärt, ihren angekündigten Boykott noch einmal zu überdenken. Noch auf der Kippe steht die Teilnahme Deutschlands.
swissinfo und Agenturen
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