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Schweizer Regierung gegen «soft air guns»

Der Bundesrat will gegen die zunehmende Verbreitung von "Soft air gun"-Waffen vorgehen. Dem Missbrauch solcher Waffenimitationen soll mit einer gesetzlichen Regelung ein Riegel geschoben werden.

Der Bundesrat erklärte sich am Montag (25.09.) bereit, eine entsprechende Motion der sicherheitspolitischen Kommission (SiK) des Nationalrats (Grosse Parlamentskammer) entgegenzunehmen.

Waffennachbildungen führten immer mehr zu fatalen Verwechslungen und seien ein grosses Sicherheitsrisiko, hatte die SiK ihren Vorstoss begründet. Das Angebot an «Soft air guns» habe explosionsartig zugenommen. Bald seien sämtliche real existierenden Revolver, Pistolen, Maschinenpistolen, Gewehre und automatischen Gewehre als Imitiationen erhältlich, die sich vom Original nicht mehr unterscheiden liessen.

Bei den «Soft air guns» handle es sich um keine Spielzeugwaffen, weil sie eine weit höhere Schussenergie aufwiesen. Menschen und Tiere könnten bei unsachgemässer Handhabung verletzt werden.

Bei der Beratung des neuen Waffengesetzes hatten Bundesrat und Nationalrat Restriktionen für «Soft air guns» noch abgelehnt.

swissinfo und Agenturen

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