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UNO: Schweiz setzt sich für Zivilbevölkerung ein

Dem Schutz von Zivilpersonen soll in Resolutionen des Weltsicherheitsrat mehr Gewicht gegeben werden. Das hat die Schweiz am Mittwoch vor dem höchsten UNO-Gremium in New York mit Blick auf den Gaza-Konflikt gefordert.

Die Schweiz sei tief schockiert über die hohe Zahl von zivilen Opfern im andauernden israelisch-palästinensischen Konflikt, sagte der Schweizer UNO-Botschafter Peter Maurer. Ein Grossteil der Opfer im Gazastreifen seien Kinder und Frauen, betonte er.

Die Schweiz begrüsse die Resolution des Sicherheitsrats, die zu einem schnellen Waffenstillstand im Gazastreifen aufrufe, so Maurer weiter. Sie sei aber enttäuscht, dass der Beschluss die Einhaltung der Genfer Konventionen nicht ausdrücklich vorschreibe.

In seinen Resolutionen müsse der Sicherheitsrat allgemein die Bedürfnisse der Bevölkerung einer Krisenregion mehr beachten und den Schutz ziviler Personen in stärkerer Sprache vorschreiben.

Die Schweiz arbeite derzeit an einem Handbuch für humanitäre Helfer, das Rechtsfragen in bewaffneten Konflikten klären solle, sagte Maurer. Zudem unterstütze sie die Schaffung einer UNO-Expertengruppe für den Schutz der Zivilbevölkerung.

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