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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Die Schweiz – der Urquell aller Freiheitskämpfer? Nicht ganz! Das Fundament der modernen Schweiz wurde in Russland designt, und der Architekt ist ein alter Grieche. Aber entdecken Sie selbst!

Herzliche Grüsse

Heritage Image Partnership Ltd / Alamy Stock Photo

Die heutige Schweiz – über Jahrhunderte von wackeren, freiheitsliebenden Eidgenossen geschaffen: Fake-News-Alarm!

Dem langjährigen Diplomaten Lorenzo Amberg verdanken wir heute bei swissinfo.ch einen Einblick in die Geschichte, der wohl einigen nicht so ganz in ihr Konzept der Wurzeln der Schweiz von heute passt.

Amberg wirft ein Schlaglicht auf Ioannis Capodistrias: Der griechische Adlige nämlich war es – ausgestattet mit einem Mandat Russlands – welcher der Schweiz am Wiener Kongress anno 1815 das Rüstzeug verlieh, das sie bis heute ausmacht: ein neutraler Kleinstaat im Herzen Europas.

Der Architekt der modernen Schweiz ist bei uns praktisch unbekannt. Einzig in der Westschweiz erinnern wenige Denkmäler an ihn, in Lausanne soll jetzt eine Allee nach ihm benannt werden.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Ziehen Sie in Erwägung, wegen der Corona-Pandemie zurück in die Schweiz zu ziehen?

Sei es aus finanziellen / geschäftlichen Gründen, oder etwa um Ihre Kinder hier zur Schule zu schicken? Immer mehr Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern entscheiden sich dazu, in die Schweiz zurückzukehren. Gehören Sie auch dazu? Wir würden gerne über Ihre Erfahrungen sowie von Ihren Plänen und Vorbereitungen hören. Schreiben Sie uns. Diese Auslandschweizerin erzählt uns, wie sie den…

49 Kommentare
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© Keystone / Laurent Gillieron

In der Schweiz hat sich einer aufgemacht, das Justizsystem umzukrempeln. Sein Werkzeug: das Los.

In der Schweiz werden Mitglieder des höchsten Gerichts, des Bundesgerichts also, nach ihrem Parteibuch gewählt.

Unternehmer Adrian Gasser ist das schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Sein Vorschlag: die besten Richter:innen des Landes kommen auf eine Shortlist. Dann übernimmt das Los: die Zusammensetzung des Bundesgerichts soll also schlussendlich Sache des Zufalls sein.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, hat Gasser eine Volksinitiative lanciert – die Justizinitiative. Sie dürfte vor dem Souverän zwar kaum Gnade finden, aber das Begehren zeigt schon Wirkung.

Keystone / Jean-christophe Bott

Es ist Fussball-Europameisterschaft – und die Schweiz entzieht ihrer «Nati» die Liebe. Dabei sollte sie das Gegenteil tun.

Die Auftritte der Schweiz gegen Wales und vor allem gegen Italien waren für die Fans der Rot-Weissen ein Schlag in die Magengrube: Da war ein Haufen Spieler auf dem Platz, die keinen Willen erkennen liessen, mit letzter Konsequenz das Ziel «Achtelfinal» anzusteuern. Das notabene so leicht zu schaffen gewesen wäre wie schon lange nicht mehr.

«Narkose-Kick», schrieb ich in einem Tweet nach der kläglichen 1:1-«Niederlage» gegen die mediokren Waliser.

In der K.o.-Partie vom Sonntag gegen die Türkei hat es die Schweiz in den Füssen, einen sofortigen Schlussstrich unter das traurige Eröffnungs-Kapitel an der Euro 2020 zu ziehen. Dafür aber bräuchten die Schweizer den vollen Rückhalt ihrer Fans. Aber ihnen schlägt mehrheitlich Hohn und Spott entgegen, Stichworte Lamborghini-Parade, Tattoostecher oder Wasserstoffsuperoxidierer.

Nach dem Turnier gilt es aufzuarbeiten, weshalb das Eis, auf dem sich die Schweizer Nati bewegt, immerzu zum Einbrechen dünn geblieben ist. Trotz aller grossartigen Erfolge in den letzten Jahren und Jahrzehnten.

© Keystone / Gaetan Bally

Ab in die Sommerferien: In Bern ist heute die Sommersession des Schweizer Parlaments zu Ende gegangen.

Schaut man nur aufs Parlament, so kann man mit Fug und Recht sagen: Es ist wieder ruhiger geworden in der Schweizer Politik.

Zum Einschlafen wars dennoch nicht: Der Entscheid von Mitte-Rechts, die Frauen für die Rentenabsicherung bezahlen zu lassen – mit der Erhöhung des Rentenalters von 64 auf 65 Jahre – erzürnte die Frauen bis ins bürgerliche Lager hinein. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Für die Medienbranche stellten die Räte ebenfalls eine Weiche, mit dem Beschluss eines Massnahmenpakets von 120 Mio. Franken.

Darüber hinaus stimmten die beiden Kammern einem Gegenvorschlag zu, mit dem die Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal verbessert werden sollen. Einer entsprechenden Volksinitiative erteilten sie eine Absage.

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