Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Vor drei Jahren habe ich in einem Artikel über die Boulevardzeitung Blick gespöttelt, weil sie sich für ein Prostitutionsverbot aussprach – und gleichzeitig mit Sexinseraten gutes Geld verdient. Jetzt macht der Blick eine radikale Imagekorrektur.
Herzliche Grüsse
Das Boulevardblatt Blick will sich neu ausrichten: Jetzt ist Schluss mit Sex.
Sie erinnern sich bestimmt an die legendäre Marta Emmenegger? In ihrer Rubrik «Liebe Marta» beantwortete sie in den 1980er- und 1990er-Jahren Fragen zu Sex.
Heute erscheint die Nachfolge-Kolumne «Fux über Sex» im Blick zum letzten Mal. Auch die Sex-Kleinanzeigen werden heute zum letzten Mal abgedruckt.
Dadurch verzichtet die Blick-Gruppe auf Einnahmen in der Höhe von rund einer Million Franken pro Jahr. Das Boulevardblatt will sich neu positionieren und verstärkt Frauen ansprechen.
- Die Meldung des Branchenportals persoenlich.comExterner Link.
- Das Abschiedsinterview mit Caroline FuxExterner Link im Blick.
- Ein Kommentar über die Neuausrichtung des Blicks von René ZeyerExterner Link.
- In diesem Artikel über ein Prostitutionsverbot mokierte ich mich über den Blick.
Heute informierte der Bundesrat die Bevölkerung darüber, welchen Kampfflieger er beschaffen will: Den F-35A von US-Hersteller Lockheed.
Der F-35A sei als klarer Sieger aus der Evaluation hervorgegangen, sagte Verteidigungsministerin Viola Amherd heute vor den Medien.
Der gewählte Flugzeugtyp sei der günstigste, so Amherd. Die Beschaffung koste 5,068 Milliarden Franken.
Der Bundesrat will 36 Kampfflugzeuge kaufen. Gleichzeitig hat er auch beschlossen, die Beschaffung von 5 Feuereinheiten des Typs Patriot des US-Herstellers Raytheon zu beantragen.
- Der Live-Ticker von SRFExterner Link.
- Die Mitteilung des BundesExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Kampfjets: Schweiz zahlt oft mehr als andere Länder.
Die Schweiz vergibt einen Cloud-Auftrag an den chinesischen Konzern Ali Baba. Schweizer Medien sind besorgt wegen der Datensicherheit.
Der Bund vergibt einen Grossauftrag für Datenspeicherung in der Cloud im Wert von 110 Millionen Franken an fünf ausländische Firmen.
Zu reden gibt in erster Linie der Auftrag an den chinesischen Konzern Ali Baba. Bei den anderen vier Auftragnehmern handelt es sich um die US-Unternehmen Amazon, IBM, Microsoft und Oracle.
Grund für den Zuschlag an Alibaba sind in erster Linie die attraktiven Preise und Rabatte. Der Tagi kommentiert: » Schweiz macht sich zum Gehilfen von Chinas Industriepolitik».
- ArtikelExterner Link und KommentarExterner Link im Tages-Anzeiger (Paywall).
- Auch WatsonExterner Link berichtet.
- Aus unserem Archiv: 5G testet die Grenzen der Cybersicherheit in der Schweiz.
Können Sie frei sagen, was Sie meinen? Wir möchten mit Ihnen gemeinsam dem Thema «Meinungsfreiheit» auf den Grund gehen.
Ob im Zusammenhang mit sozialen Medien und Hassrede, der weltweit zunehmenden Autokratisierung oder der Corona-Pandemie: Für die Meinungsfreiheit gehen Menschen auf die Strasse.
Diese weltweite Debatte ist eine Weichenstellung für die Zukunft. Dabei geht um nichts weniger als um die Demokratie, die Menschenrechte, um Emanzipation und Bildung.
Genau darum sind wir überzeugt, dass dieses Thema unsere und Ihre Aufmerksamkeit verdient. Wir möchten zu einem Austausch über die Schweizer Grenzen hinweg anregen.
- Den Brief unserer Direktorin Larissa M. Bieler können Sie hier lesen.
- Unsere Serie zum Thema Meinungsfreiheit.
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