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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Vor drei Jahren habe ich in einem Artikel über die Boulevardzeitung Blick gespöttelt, weil sie sich für ein Prostitutionsverbot aussprach – und gleichzeitig mit Sexinseraten gutes Geld verdient. Jetzt macht der Blick eine radikale Imagekorrektur.

Herzliche Grüsse

Cover Blick 2005
Keystone / Walter Bieri

Das Boulevardblatt Blick will sich neu ausrichten: Jetzt ist Schluss mit Sex.

Sie erinnern sich bestimmt an die legendäre Marta Emmenegger? In ihrer Rubrik «Liebe Marta» beantwortete sie in den 1980er- und 1990er-Jahren Fragen zu Sex.

Heute erscheint die Nachfolge-Kolumne «Fux über Sex» im Blick zum letzten Mal. Auch die Sex-Kleinanzeigen werden heute zum letzten Mal abgedruckt.

Dadurch verzichtet die Blick-Gruppe auf Einnahmen in der Höhe von rund einer Million Franken pro Jahr. Das Boulevardblatt will sich neu positionieren und verstärkt Frauen ansprechen.

Kampfflugzeug
© Keystone / Peter Klaunzer

Heute informierte der Bundesrat die Bevölkerung darüber, welchen Kampfflieger er beschaffen will: Den F-35A von US-Hersteller Lockheed.

Der F-35A sei als klarer Sieger aus der Evaluation hervorgegangen, sagte Verteidigungsministerin Viola Amherd heute vor den Medien.

Der gewählte Flugzeugtyp sei der günstigste, so Amherd. Die Beschaffung koste 5,068 Milliarden Franken.

Der Bundesrat will 36 Kampfflugzeuge kaufen. Gleichzeitig hat er auch beschlossen, die Beschaffung von 5 Feuereinheiten des Typs Patriot des US-Herstellers Raytheon zu beantragen.

Ali Baba
Keystone

Die Schweiz vergibt einen Cloud-Auftrag an den chinesischen Konzern Ali Baba. Schweizer Medien sind besorgt wegen der Datensicherheit.

Der Bund vergibt einen Grossauftrag für Datenspeicherung in der Cloud im Wert von 110 Millionen Franken an fünf ausländische Firmen.

Zu reden gibt in erster Linie der Auftrag an den chinesischen Konzern Ali Baba. Bei den anderen vier Auftragnehmern handelt es sich um die US-Unternehmen Amazon, IBM, Microsoft und Oracle.

Grund für den Zuschlag an Alibaba sind in erster Linie die attraktiven Preise und Rabatte. Der Tagi kommentiert: » Schweiz macht sich zum Gehilfen von Chinas Industriepolitik».

Larissa M. Bieler
Keystone / Obs/swi Swissinfo.ch/nikkol Rot

Können Sie frei sagen, was Sie meinen? Wir möchten mit Ihnen gemeinsam dem Thema «Meinungsfreiheit» auf den Grund gehen.

Ob im Zusammenhang mit sozialen Medien und Hassrede, der weltweit zunehmenden Autokratisierung oder der Corona-Pandemie: Für die Meinungsfreiheit gehen Menschen auf die Strasse.

Diese weltweite Debatte ist eine Weichenstellung für die Zukunft. Dabei geht um nichts weniger als um die Demokratie, die Menschenrechte, um Emanzipation und Bildung

Genau darum sind wir überzeugt, dass dieses Thema unsere und Ihre Aufmerksamkeit verdient. Wir möchten zu einem Austausch über die Schweizer Grenzen hinweg anregen.

  • Den Brief unserer Direktorin Larissa M. Bieler können Sie hier lesen.
  • Unsere Serie zum Thema Meinungsfreiheit.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Ist Ihre Meinungsfreiheit in Gefahr?

Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht. Aber dieses gerät mehr und mehr unter Druck. Auch in gestandenen Demokratien. Einige Gründe: Die Macht der Social Media, mehr autoritäre Führer und die Corona-Pandemie. In der Schweiz zeigt etwa ein neues Gesetz, mit dem Richter Medienberichte leichter verhindern können, dass Meinungsfreiheit auch hier keineswegs selbstverständlich ist. Nicht zu reden von…

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