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SVP Fahne

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Letzten Sonntag gab es im Kanton Aargau auch Wahlen. Dabei fuhr die SVP grosse Verluste ein – und streitet sich nun via Medien. Die Partei hat aber schon länger ein Problem: Sie kann sich nicht mehr länger auf einen gemeinsamen Nenner einigen.

Herzliche Grüsse aus Bern

SVP Fahne
Keystone / Sigi Tischler

Die SVP und der Wählereinbruch: Die grösste Partei streitet sich öffentlich.

«Ein Desaster», «ein Absturz», «eine Katastrophe»: Die SVP fuhr im Kanton Aargau – eine ihrer Hochburgen – letzten Sonntag zahlreiche Wahlschlappen ein. Und nun hat der Streit begonnen.

Wer trägt die Schuld daran? Für die einen ist klar: Leute wie Andreas Glarner, der immer wieder mit grenzwertigen Geschmacklosigkeiten auffällt und Wähler:innen abschreckt. Für die anderen – also vor allem für Glarner selbst – sind es die zu zahmen Parteikader, die vor dem «Angriff» zurückschreckten.

Die Selbstzerfleischung hat ein ehemaliger Aargauer Kantonalpräsident gestartet – via Medien. Die Partei hat aber schon länger Probleme: Der angebliche Stadt-Land-Graben und widersprüchliche politische Signale bei der Bekämpfung der Pandemie haben in den eigenen Reihen zu Unmut geführt. Beackerte die Partei früher einzelne Themen wirksam, scheint ihr diese Fähigkeit zunehmend abhanden zu kommen.

PLakat Pflegeinitiative
© Keystone / Walter Bieri

Im November kommt die Pflegeinitiative an die Urne. Der Abstimmungskampf hat schon begonnen.

Nach den Abstimmungen ist vor den Abstimmungen. Am 28. November ist der letzte Abstimmungstermin dieses Jahres, unter anderem befinden die Stimmberechtigten im In- und Ausland über die Pflegeinitiative.

Das bedeutet auch, dass Pflegende nun vermehrt in den medialen Fokus kommen werden. Beispielsweise berichtet SRF News von Pflegefachkräften, die von Long-Covid betroffen sind – und von ihren Spitälern im Stich gelassen werden. Bedrückend.

Und dann gibt es noch die absurden Fälle: Etwa denjenigen einer serbischen Pflegefachfrau, die das Land verlassen muss, obwohl sie im Zürcher Triemli-Spital dringend gebraucht wird. Die Begründung des Migrationsamts ist seltsam: Es sieht kein nämlich «gesamtwirtschaftliches Interesse» an ihrem Verbleib in der Schweiz.

Stefan Blättler
Keystone / Peter Klaunzer

Nach mehr als einem Jahr: Die Schweiz hat einen neuen Bundesanwalt.

Letzten Jahr trat Michael Lauber als Leiter der Bundesanwaltschaft zurück, nachdem die Kritik gegen ihn immer lauter wurde. Vor allem nicht protokollierte Treffen mit dem Fifa-Chef waren ein Stein des Anstosses.

Danach ging ein monatelanges Hick-Hack los: Erst bei der dritten Ausschreibung klappte es, konnte die zuständige Parlamentskommission Stefan Blättler als Bundesanwalt nominieren. Die Bundesversammlung hat ihn heute nun bestätigt.

Stefan Blättler ist langjähriger Kommandant der Berner Kantonspolizei ist ausgewiesener Fachmann in der Strafverfolgung. Er stand als Präsident der kantonalen Konferenz der Polizeikommandanten zwischen 2014 und 2020 schon mal im nationalen Fokus. Durch seine neue Stelle wird er aber deutlich mehr öffentlich exponiert sein.

Blumen vor dem Zuger Parlament
Keystone / Urs Flueeler

Das Zuger Attentat: 20 Jahre später.

«Ich habe sehr deutlich gemerkt, wie das Leben in jeder Sekunde fertig sein kann.» Das sagt die ehemalige Kantonsrätin Manuela Weichelt in einem Interview mit SRF News. Sie war eine der Überlebenden im Zuger Kantonsparlament, in dem sich vor zwanzig Jahren das Blutbad ereignete.

Dabei wurden 14 Menschen erschossen. Neben den Toten wurden viele körperlich verletzt. «Und alle wurden psychisch verletzt», wie Weichelt sagt. Sie selber habe dank einer Traumatherapie zurück ins Leben gefunden.

Der Anschlag war für die ganze Schweiz ein Schock und schlug Wellen weit über die Landesgrenzen hinaus. Und er hatte zur Folge, dass die Sicherheitskontrollen in öffentlichen Gebäuden verschärft wurden. Zusammen mit den 9/11-Anschlägen einer der Treiber für ein generell gestiegenes Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung.

Parlament
Keystone / Anthony Anex

In zwei Jahren finden Parlamentswahlen statt. Wie würden Sie wählen?

Gut, es dauert noch zwei Jahre. Aber wir wollen es dennoch wissen: Wenn heute die Parlamentswahlen wären, wie würden Sie wählen?

Die SRG spannt mit dem Institut Sotomo für die erste grosse Umfrage zusammen. Ihre Meinung interessiert uns!

  • Hier geht es zur Umfrage.

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