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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Jesus anders, nämlich schwul: Mit einem Sketch löste der brasilianische Komiker Gregório Duvivier eine Welle von Hass aus. Er ist eine unserer "Stimmen der Freiheit".

Beste Grüsse aus Bern


YouTube/Greg News

Majestätsbeleidigung als Lackmustest für die Meinungsfreiheit – in Brasilien ist das mit hohen Risiken verbunden.

Gregório Duvivier weiss, wovon er spricht. Der brasilianische Schauspieler und Humorist machte in seiner teils hochreligiösen Heimat einen Sketch mit einem schwulen Jesus.

Die Konsequenzen waren schlimme Drohungen, bewaffneter Polizeischutz rund die Uhr und ein Brandanschlag auf das Produktionsstudio.

Duvivier ist privilegiert: Er arbeitet für einen US-Sender und darf deshalb praktisch sagen, was er will.

In Brasilien mit seinen über 200 Millionen Menschen sieht er die Meinungsfreiheit aber in akuter Gefahr. «Wir haben eine Regierung, die den Minderheiten offen den Krieg erklärt hat», sagt er.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Lockdown hier, Ende der Pandemie dort: Wie sieht das Leben in Ihrem Aufenthaltsland im Moment aus?

Während einige Länder in Europa die Pandemie für beendet erklären, herrschen in ein paar australischen Bundesstaaten immer noch strenge Auflagen. Was gilt in Ihrem Aufenthaltsland? Ist an Ferien in der Schweiz für Sie überhaupt zu denken?

10 Kommentare
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© Keystone / Peter Klaunzer

Die Genderdebatte hat die Schweizerische Nationalbank erreicht. Erhält diese bald erstmals eine Präsidentin?

Der Mann, der diese Debatte in die verschwiegenen Räume und Hallen der SNB hineingetragen hat, ist bei uns an Bord: Fabio Canetg, Host des «Geldcast» von swissinfo.ch.

Im heutigen Geldcast Update weist der junge Geldmarkt-Spezialist auf die äusserst lange Amtszeit des aktuellen Präsidenten Thomas Jordan hin und klopft mögliche «Probables» unter anderem auf ihre internationalen Netzwerke ab.

Keystone/SDA

Herz, Niere, Lungen etc.: Spender-Organe, die Menschenleben retten, sind absolute Mangelware. Und ein gesellschaftliches heisses Eisen.

Im Sommer vollzog das Schweizer Parlament einen Paradigmenwechsel: Es verabschiedete ein Gesetz, wonach jemand seine stille Zustimmung zur Organentnahme nach dem Tod gibt, wenn er oder sie dies nicht ausdrücklich verbietet.

Mit der so genannten Widerspruchslösung sollte der eklatante Mangel an Spender-Organen behoben werden. Denn immer noch sterben auch in der Schweiz zu viele kranke Menschen, weil der Tod schneller war als das Eintreffen eines rettenden Organs.

Nun regt sich Widerstand: Eine Gruppierung hat das Referendum ergriffen und will so eine Volksabstimmung erreichen.

Blick/Thomas Meier

Mögen Sie einen Schluck kühlen Biers? Falls ja, werden Sie auch Ilirida Mahmudi mögen.

Die 22-Jährige ist eine bemerkenswerte Person: Sie misst 157 Zentimeter, stemmt pro Tag bis zu eineinhalb Tonnen Malzsäcke und ist eine der ganz wenigen Frauen in der Bierbrau-Branche.

Vor allem aber ist ihr Alltag nur von einem Thema beseelt: das Bier vielfältiger und noch feiner zu machen.

Dabei hat die junge Frau bereits eine beträchtliche Expertise im Rucksack.

Übrigens: Biertrinken während der Arbeit ist für Mahmudi & Kolleg:innen tabu. Ganz im Gegensatz zur Verkostung, also dem Überprüfen, ob das Gebräu genau so gut herausgekommen ist, wie es der Gaumen wünschte. Und gekostet wird nur in kleinen Schlucken. Nur damit das klar ist.

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