Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Würden Sie sich für Gratis-Marroni und -Tee impfen lassen?
Herzliche Grüsse
Heute beginnt die nationale Impfwoche. Mit Glühwein, Impftaxi und Verlosungen sollen Zögerliche zur Corona-Impfung gelockt werden.
Die Kantone überbieten sich mit Zückerlis: Im Kanton Thurgau darf man zwischen Pieks mit Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson wählen, in Zürich gibt’s Kaffee und Berliner und in Luzern kommt das Impfteam nach Hause.
Doch der Start der Impfwoche verläuft harzig. «Stell dir vor, es ist Impfwoche, und keiner geht hin», titelt die NZZ süffisant.
Von 100 Millionen Franken, die der Bund für die Impfwoche zur Verfügung stellt, haben die Kantone bisher erst 18 Millionen beantragt.
- Der Bericht von SRFExterner Link.
- Der Artikel in der NZZExterner Link (Paywall).
- Sogar die deutsche TagesschauExterner Link berichtet.
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Während Politiker:innen am COP26-Gipfel in Glasgow verbindliche Richtlinien für den Klimaschutz aushandeln, versuchen Bürger:innen in Schweizer Städten, den Worten Taten folgen zu lassen.
Die Gemeinde Uster im Kanton Zürich versucht etwas Neues: 20 zufällig ausgewählte Bürger:innen erarbeiten an zwei Wochenenden einen Klima-Bericht.
Die ausgelosten Bürger:innen – verschiedener Geschlechter, Altersgruppen und politischer Ausrichtung –schlagen in dem Bericht Klimaschutzmassnahmen vor, die lokal umgesetzt werden können.
Die Ergebnisse der Klimabürger:innen-Versammlung sind nicht bindend, aber die Gemeinde Uster möchte so viel wie möglich umzusetzen.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Je ein Kommentar zur Klimafrage im BlickExterner Link und bei WatsonExterner Link.
- Laut NZZExterner Link wollen Schweizer Firmen Geschäftsflüge massiv reduzieren (Paywall).
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Bald stimmen wir über die Pflegeinitiative ab. Das Onlinemagazin Republik geht der Frage nach, warum Pflegefachleute in so grosser Zahl ihren Job aufgeben.
Der Schweiz mangelt es an Pflegefachleuten. Unter anderem deshalb, weil jedes Jahr Tausende Pflegefachkräfte aus dem Beruf aussteigen.
Gemäss Studien ist der niedrige Lohn nur einer der Gründe. Die Unvorhersehbarkeit der Arbeitszeiten, Erschöpfung und fehlende Entwicklungsmöglichkeiten sind entscheidender. Kaum jemand hält diesen Job im Vollzeitpensum über Jahre aus.
«Wenn dann noch die Sinnhaftigkeit der Arbeit wegfällt – etwa, weil Pflegende wegen des dauernden Zeitdrucks ihren Beruf nicht einmal mehr so ausüben können, wie sie es als richtig empfinden –, steigen viele aus», so die Republik.
- Den ganzen Artikel finden Sie hierExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Warum die Arbeit als Pflegefachperson stressig und frustrierend ist.
Ein Winzer-Paar vom Murtensee hat geholfen, den Wein in Russland wieder zu etablieren.
Unter der sowjetischen Führung von Michail Gorbatschow wurde der Wein in Russland praktisch verboten. Mitte der 1980er-Jahre wurde gegen Trunkenheit gekämpft, Wodka-Destillerien wurden geschlossen, Weinreben ausgerissen.
Vor 20 Jahren brachte ein Schweizerisch-russisches Ehepaar als eine der ersten den Qualitätswein zurück ins Land – in die Kaukasus-Region. Der Anfang war schwierig.
Inzwischen ist das Interesse an russischem Wein gestiegen. Marina und Renaud Burnier pendeln dauernd zwischen ihren Weingütern in der Schweiz und Russland hin und her.
- Den ganzen Artikel lesen Sie bei SRFExterner Link.
- Unsere russischsprachige Redaktion hat ebenfalls über das Winzer-Paar berichtet (auf Russisch, Sie können oben rechts die automatische Google-Übersetzung einschalten).
- Toni Brunners Kolumne in der heutigen Wiler Zeitung (Printausgabe) handelt vom Auswandern und der Schönheit der Schweiz.
- Unsere Seite Swiss Abroad.
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