Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Heute Nachmittag hat der Bundesrat weitere Verschärfungen der Corona-Massnahmen vorgeschlagen. Derweil hat in der Wahrnehmung der Bevölkerung die Solidarität in der Pandemie gelitten. Teilen Sie diese Erfahrung oder stellen Sie keinen Unterschied zu "vorher" fest?
Herzliche Grüsse
Laut einer Umfrage der Glückskette stellt die Corona-Pandemie die Solidarität in der Schweiz auf die Probe.
Die Glückskette hat ihr erstes Solidaritäts-Barometer veröffentlicht. Mit der Umfrage hatte die Organisation wissen wollen, wie es um die Hilfsbereitschaft im Land steht.
In der Wahrnehmung der Schweizer Bevölkerung hat die gesellschaftliche Solidarität in der Pandemie gelitten. Insbesondere die Befragten aus der Deutschschweiz nehmen eine Erosion der Solidarität wahr.
Laut Umfrage hat die Pandemie auch die soziale Ungleichheit in der Schweiz verstärkt. 17 Prozent gaben an, weniger zum Leben zu haben als vor Corona. Das wirkt sich auch auf die Spendebereitschaft aus, die insgesamt etwas zurückgegangen ist.
- Den ganzen Artikel lesen Sie auf swissinfo.ch.
- Auch BlickExterner Link und SRFExterner Link berichten.
Die USA laden zum ersten internationalen Demokratiegipfel. Parmelin teilt Bidens Sorge um die Demokratie.
US-Präsident Joe Biden organisiert diesen Gipfel, weil er sehr besorgt ist um die Demokratie. Er befürchtet, dass autoritäre Regimes weltweit immer mehr die Oberhand gewinnen.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin, der die Schweiz am Gipfel vertritt, teilt diese Sorge, wie er im Interview mit SRF sagte.
Gelegentlich unterschätze man, wie sehr die Demokratie soziale Stabilität, Frieden und Wohlstand bringe, so Parmelin.
- Das ganze Interview lesen Sie auf SRFExterner Link.
- Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin könnte am Demokratie-Weltgipfel Klartext reden, findet mein Kollege Bruno Kaufmann und hat ihm eine fiktive Rede vorbereitet.
- Ein ArtikelExterner Link sowie ein KommentarExterner Link in der NZZ (Paywall).
Mehr
Die Netzaktivistin Jolanda Spiess-Hegglin erhält keine Bundesgelder mehr. Hintergrund sind Kontroversen um die Kommunikation des Vereins und ein umstrittenes Like.
Per Ende Jahr streicht das Eidgenössische Gleichstellungsbüro die Zahlungen an den Verein Netzcourage, der sich gegen Hassrede und Diskriminierung im Internet engagiert.
Die Geschäftsführerin Jolanda Spiess-Hegglin hatte einen Twitter-Post geliked, auf dem in einer Fotomontage die Köpfung der Journalistin Michèle Binswanger zu sehen war.
Spiess-Hegglin und Binswanger liegen in einem Rechtsstreit um ein Buch über die ungeklärten Vorkommnisse an der Zuger Landammann-Feier 2014. Der Anfangsverdacht gegen einen SVP-Politiker, Spiess-Hegglin geschändet zu haben, hat sich juristisch nicht erhärtet, führte aber zu einer medialen Schlammschlacht, die bis heute andauert.
- NauExterner Link, 20 MinutenExterner Link und persoenlich.comExterner Link berichten.
- Die Vorgeschichte erfahren Sie unter anderem in einem Kommentar der NZZExterner Link (Paywall), in der SüddeutschenExterner Link oder bei SRFExterner Link.
Good News für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer: Mitte 2022 sollen die Kantone wieder E-Voting-Versuche starten können.
Der Bundesrat hat beschlossen, dass die für E-Voting-Versuche nötigen rechtlichen Grundlagen bis Mitte 2022 vorliegen sollen.
Der Bund wird die Kantone bei der Umsetzung vorläufig auch finanziell unterstützen. Die Beteiligung soll über die Digitale Verwaltung Schweiz (DVS) erfolgen.
Im Juni 2019 hatte der Bundesrat nach Versuchen in mehreren Kantonen entschieden, dass E-Voting wegen Sicherheitsproblemen vorläufig nicht eingeführt wird.
- Die Meldung bei NauExterner Link und Wil24.chExterner Link.
- Die Meldung auf der SeiteExterner Link der Bundesverwaltung.
- Aus unserem Archiv: Diese Argumente haben das E-Voting gestoppt.
Mehr
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards