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Bundeshaus

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Nach dem Rückblick gestern geht es heute mit dem Ausblick weiter: Politisch werden Umweltthemen und der Knatsch mit der EU das Jahr 2022 bestimmen.

Beste Grüsse aus dem Homeoffice

Bundeshaus
sda-ats

2022 werden Umwelt- und Klimaschutz die Abstimmungsagenda bestimmen.

Die Abstimmungsweltmeisterin Schweiz hat auch 2022 ein dichtgedrängtes politisches Programm. Kaum beginnt das neue Jahr, werden die Stimmberechtigten an die Urne gebeten: Am 13. Februar müssen sie über nicht weniger als vier Vorlagen entscheiden.

Über das ganze Jahr verteilt wird erneut der Umwelt- und Klimaschutz im Zentrum stehen. So muss das Stimmvolk voraussichtlich über die Gletscherinitiative entscheiden, die einen vollständigen Stopp der Treibhausgasemissionen bis 2050 fordert. Auch die Massentierhaltung und die Zersiedelung stehen auf der Agenda.

Nicht überall werden die Schweizer:innen mitbestimmen können: Wird die Schweiz wie erwartet  Einsitz im UNO-Sicherheitsrat erhalten, dürften sie bei den Entscheidungen aussen vor gelassen werden – das ist dann die Stunde der Exekutive.

  • Unseren ganzen politischen Jahresausblick gibt es hier – inklusive Hintergründen zum Konkurrenzkampf zwischen SP und Grünen, sowie der vertrackten Beziehung zur EU.
  • Wer lieber auf das vergangene Jahr zurückblickt, für den oder die haben Ester Unterfinger und Renat Kuenzi die besten Schweizer Karikaturen von 2021 zusammengestellt.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Sind Sie als Auslandschweizer:in für ein aussergewöhnliches Projekt in ihrem Wohnland zuständig?

Erzählen Sie von Ihren Projekten, wir würden gerne über Ihre Geschichte berichten.

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Frau in Ghana trägt Wasserkrug auf dem Kopf
© Eugene Smith/magnum Photos

Vor 60 Jahren ernannte die Schweiz ihren ersten Delegierten für die Entwicklungszusammenarbeit. Die NZZ zieht Bilanz.

Seit 1961 hat die Schweiz 24 Milliarden Franken bilateral für die Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben. Zur Einordnung: Das entspricht ziemlich genau dem Betrag, den der Bund 2022 für die Soziale Wohlfahrt in der Schweiz eingeplant hat.

Was diese Ausgaben geholfen haben, ist schwierig zu eruieren. Einerseits, weil die Auswirkungen lange nicht systematisch erfasst wurden, andererseits, weil sich die Ziele der Entwicklungszusammenarbeit immer wieder geändert haben. «Bis 1989 war die westliche Entwicklungszusammenarbeit darauf ausgerichtet, Freunde an der Macht zu halten«, sagt ein Experte gegenüber der NZZ.

Ab Mitte der neunziger Jahre wurde begonnen, die Wirkung systematisch zu evaluieren. Die Schweiz geniesst trotz Fehlern den Ruf als verlässliche Partnerin und kann einige Erfolge aufweisen.

Putin und Biden
Keystone / Mikhail Metzel/sputnik/kremlin /

Genf soll als Verhandlungsort für die USA und Russland dienen, um über den Ukraine-Konflikt zu sprechen.

Bereits vor einem halben Jahr diente Genf als neutraler Boden zwischen den USA und Russland: Joe Biden und Wladimir Putin trafen sich in der Villa La Grange mit Blick auf den Genfersee.

Nun wollen sich die USA und Russland am 10. Januar über den Ukraine-Konflikt unterhalten. Laut der russischen Diplomatie soll das Treffen in Genf stattfinden. Die Schweiz sei bereit, ihre guten Dienste anzubieten, wenn diese gewünscht seien, heisst es aus dem Aussendepartement der Schweiz, bestätigt wurde aber noch nichts.

Russland will die Bedenken gegen die Nato-Osterweiterung vortragen, die USA ihrerseits die Bedenken zu den «russischen Aktivitäten.»

Zertifikats-Check
Keystone / Ennio Leanza

Ohne Covid-Zertifikat läuft im öffentlichen Leben nicht mehr viel. Das treibt seltsame Blüten: Einige stecken sich absichtlich an, um ohne Impfung an das Zertifikat zu kommen.

Wer in den Sportverein, das Restaurant oder ins Kino gehen will, braucht in der Schweiz eines der 2G: Geimpft oder genesen. Einige Impfunwillige greifen nun zu drastischen Massnahmen.

SRF News berichtet beispielsweise vom 21-jährigen Edgar. Während sich viele Schweizer:innen anstrengen, sich selber und andere vor dem Virus zu schützen, steckte er sich absichtlich an. Resultat: Als Genesener hat er nun das Zertifikat.

In den sozialen Medien organisieren sich viele Personen, um sich freiwillig zu infizieren. Das sorgt nicht nur bei mir, sondern auch bei Expert:innen für Kopfschütteln. Vor allem: Eine absichtliche Ansteckung mit dem Coronavirus ist eine Straftat, die mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden kann.

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