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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Vor einiger Zeit musste ich für einen Artikel herausfinden, welchen Strafrahmen die Gesetzbücher in China, Russland und Spanien für Mord, Vergewaltigung und Körperverletzung vorsehen. Klingt nach einer schwierigen Aufgabe? Nicht für mich! Ich fragte einfach meine Arbeitskolleg:innen 😊

Herzliche Grüsse

Personen
swissinfo.ch

Bei swissinfo.ch arbeiten wir in zehn Sprachen. An Sitzungen verständigen wir uns zuweilen auf Französisch, Englisch und Deutsch gleichzeitig.

Das mehrsprachige Arbeitsumfeld von swissinfo.ch ist inspirierend und bereichernd, bringt aber auch besondere Herausforderungen mit sich.

Zum Beispiel, wenn Kollege A zwar perfekt Russisch und Deutsch spricht, nicht aber Französisch, und Kollege B Französisch und Arabisch, nicht aber Deutsch. Und Kollegin C ist fliessend in Englisch, Französisch und Chinesisch, versteht aber kein Wort Deutsch. Und so weiter.

Werfen Sie in unserem Video einen Blick hinter die Kulissen und erfahren Sie direkt von unseren Mitarbeitenden, wie sie arbeiten.

Taliban
Torstein Bøe / Ntb

Ein Dutzend Taliban sind überraschend für einige Tage in Genf eingetroffen. Sie wollen mit NGOs und dem Schweizer Aussendepartement reden.

Bei den Gesprächen soll es unter anderem um den humanitären Zugang zur Bevölkerung und um die Achtung der Menschenrechte in Afghanistan gehen.

Die Taliban kommen auf Einladung von Geneva Call, einer Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Genf.

Es ist auch ein Treffen mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA geplant. Laut einem Sprecher stellt die Anwesenheit der Delegation auf Schweizer Boden jedoch keine Legitimation oder Anerkennung der Taliban dar.

Ausgetrocknete Wüste
Philip Schaufelberger

Seit rund 60 Jahren leistet die Schweiz Entwicklungshilfe in ärmeren Ländern. Heute steht die Entwicklungszusammenarbeit vor grossen Umbrüchen – und schwierigen Fragen.

Im Jahr 1961 ernannte der Bundesrat den ersten Delegierten für Entwicklungszusammenarbeit. Seither hat sich viel getan.

Angetrieben von internationalen Trends, externen Evaluationen und nicht zuletzt vom ehrgeizigen Aussenminister Ignazio Cassis wird die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit umgekrempelt.

Und sie steht vor schwierigen Fragen: Darf man in der Entwicklungshilfe mit Ländern wie China zusammenarbeiten? Ist Hilfe von Weissen kolonialistisch? Darf die Schweiz ausländische Korruptionsgelder über Entwicklungshilfe-Projekte an betroffene Staaten zurückzahlen?

  • Den ganzen Fokus mit weiterführenden Artikeln lesen Sie auf swissinfo.ch.
  • Kürzlich berichtete die RepublikExterner Link über die Neuausrichtung der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit (Paywall).
Hitler
Keystone

Eine wahre Geschichte aus den Zeiten des Zweiten Weltkriegs, bei der ein Auslandschweizer eine unrühmliche Rolle spielte.

Der Direktor der Metallwarenfabrik Zug, genannt «Metalli», geriet kurz vor Kriegsausbruch ins Visier der Schweizer Behörden, weil er als Nazisympathisant auftrat. Er wurde aber laufengelassen.

Drei Jahre später wurde ein einfacher Arbeiter der Metallwarenfabrik, ein aus Deutschland rückgekehrter Auslandschweizer, zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, ein «extremer Nationalsozialist» zu sein.

Laut Zuger Zeitung kann man den Fall des Direktors mit dem des Arbeiters zwar nicht direkt vergleichen, da die Zeitumstände 1939 anders waren als 1942/43. «Aber es ist dennoch keine gewagte Feststellung zu behaupten, dass der unbescholtene Direktor der Metalli unvergleichlich sanfter angepackt wurde als der in Deutschland aufgewachsene Arbeiter.»

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