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Schwangere Frau in einem Park mit zwei Kindern

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Trotz des Kriegs Russlands gegen die souveräne Ukraine und den Sanktionen kommen immer noch reiche Russinnen in die Schweiz, um hier ihre Kinder zur Welt zu bringen.

Herzliche Grüsse aus Bern

zwei junge Mütter mit ihren Neugeborenen im Spital
Inna Shchibrik

Ein wenig bekannter Zweig der Schweiz als «Safe Haven»: Reiche Russinnen, die hier ihr Kind zur Welt bringen.

Ein Geburts-Rundumpaket, das schon mal an die 50’000 Franken kostet: Es ist ein diskretes, aber sehr lukratives Geschäftsmodell, das Kliniken und Spitalabteilungen in der Schweiz für ausländische Eltern im Angebot haben.

Zwar ist der «russische Zielmarkt» aufgrund von Putins Angriffskrieg gegen die souveräne Ukraine und der Sanktionen um rund 60% zurückgegangen.

Dennoch nehmen nach wie vor werdende russische Mütter alle Erschwernisse und Devisenbeschränkungen in Kauf, weil ihr Kind in einer spezialisierten und sichereren Schweizer Klinik das Licht der Welt erblicken soll.

Meine SWI-Kollegin Elena Servettaz hat mit russischen Müttern und Beteiligten des Schwangerschafts- und Geburtstourismus gesprochen.

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Nicht-binäre ältere Person mit grauen Haaren
Thomas Kern/swissinfo.ch

Autokraten und Diktatoren machen sie meist als erste zur Zielscheibe: Menschen, die nicht entweder Frau oder Mann sind.

Mehr als ein Hauch davon verspüren Personen, die so genannt non-binär sind, auch in der Schweiz.

Gewalt und Diskriminierung gegenüber Menschen aus der LGBTIQ Community haben im vergangenen Jahr um 50% zugenommen. Dies besagt der «Hate Crime Bericht» der LGBTIQ-Helpline. Die Zahl der Fälle, in denen non-binäre Menschen zur Zielscheibe wurden, hat sich von 14 auf 24% erhöht.

Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei macht mit dem Thema gar Wahlkampf, indem sie sich als Speerspitze gegen «Gender-Terror» positioniert.

Jüngerer Mann, der mit einem Rollator über einen Platz geht
RTS-SWI

Good News für Querschnittgelähmte: Mit Hilfe von Implantaten kann ein Betroffener wieder selber gehen.

Und mehr als das: Der 40-jährige Holländer, der seit einem Fahrradunfall 2011 im Rollstuhl sass, konnte in Lausanne, auf einen Rollator gestützt, auf den Markt gehen und dort frisches Gemüse und Obst einkaufen.

Möglich macht das «Wunder» eine so genannte digitale Brücke. Es sind dies Implantate, die seine Hirnströme lesen und dafür sorgen können, dass seine Muskeln die Gedankenbefehle ausführen. Dies trotz durchtrennter Nerven im Rückenmark.

Entwickelt haben die digitale Brücke Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), des Universitätsspitals Lausanne (CHUV) und des CEA, einer vom französischen Staat finanzierten technologischen Forschungsorganisation.

Vergoldetes WC auf einem öffentlichen Platz in der Stadt Zug
zvg / Watson

Im reichen Kanton Zug steht ein vergoldetes – also standesgemässes – WC. Mitten in der Stadt. Ohne schützende Wände drumherum. Was soll das?

Eine Kunstaktion? Eine Politaktion! Genauer: Eine Abstimmungskampagne. Durchgeführt von der Juso Schweiz.

Die Jungsozialist:innen monieren, dass die Einführung der OECD-Mindeststeuer, über welche die Schweizer:innen am 18. Juni abstimmen, grosse Ungleichheit ins Gefüge der Schweizer Kantone bringen würde.

Nach dem Motto «Wer hat, dem wird gegeben», würde der Kanton Zug aus den Erträgen der 15%-Steuer 180 Mal mehr kassieren als der Kanton Glarus. Dies, weil dort nur wenige Grosskonzerne ihren Sitz haben.

Sagen die Stimmenden Ja, rechnet der Bund mit Mehreinnahmen von bis zu 2,5 Milliarden Franken. Davon würden 75% an die Kantone fliessen. Als Schlüssel dient die Präsenz von Grosskonzernen in den Kantonen.

«Mit der aktuellen Umsetzung der OECD-Vorlage erhält Zug so viel Geld, dass sie ihre Toiletten vergolden können», sagte Juso-Präsident Nicola Siegrist.

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