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Blick auf das NDB-Gebäude

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Dass sich Mitarbeiter:innen ausländischer Nachrichtendienste gerne und häufig als Diplomatinnen und Diplomaten ausgeben, ist eine Binsenwahrheit. Laut dem jüngsten Jahresbericht des Nachrichtendienstes des Bundes ist die Schweiz derzeit aber ein richtiger "Hotspot" für Personen, die im Auftrag von Russland oder China spionieren sollen.

Freundliche Grüsse aus Bern

Blick auf das NDB-Gebäude bei Nacht.
Keystone / Peter Klaunzer

Bei Spionen beliebt: In der Schweiz halten sich derzeit besonders viele Spione und Geheimagentinnen auf.

Die Schweiz sei momentan ein richtiger Spionage-Hotspot, schreibt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) in seinem neuen Jahresbericht. Bedroht sei die Schweiz vor allem durch Spionage im Auftrag von Russland und China.

So seien viele Angestellte von russischen Botschaften und Konsulaten in Wirklichkeit für den russischen Geheimdienst tätig.

Die «Spionendichte» ist in der Schweiz im Vergleich zu anderen europäischen Ländern laut dem Bericht besonders hoch. Der Grund: Die Rolle der Schweiz und des internationalen Genfs als Standort für viele internationale Organisationen.

Zwei Bauarbeiter lenken die Ladung eines Baukrans in die richtige Richtung.
© Keystone / Christian Beutler

Fachkräftemangel: Bund und staatsnahe Betriebe sollen Stellenwachstum bremsen.

Ob fehlendes Pflegepersonal, zu wenig Ingenieurinnen oder nicht genug Maurer: Der Fachkräftemangel in der Schweiz wird sich in Zukunft weiter verschärfen. Zu diesem Schluss kommt eine von Economiesuisse und dem Arbeitgeberverband in Auftrag gegebene Studie.

Die Gründe sind bekannt: Die geburtenstarke Babyboomer-Generation wird Schritt für Schritt pensioniert, mit dem Nachwuchs hapert es. Ausländische Arbeitskräfte können das Problem teilweise entschärfen – diese Massnahme allein reicht laut der Studie allerdings nicht.

Auch das inländische Arbeitskräftepotenzial müsse besser genutzt werden, heisst es. Die Verbände appellieren deshalb an Bund, Kantone und die staatsnahen Betriebe, ihren Stellenwachstum zu bremsen, damit dem Privatsektor künftig mehr Fachkräfte zur Verfügung stehen.

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Gastgeber/Gastgeberin Bruno Kaufmann

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40 Kommentare
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Porträt des Studentenführers
swissinfo.ch

Wenn politische Arbeit gefährlich ist: Warum Venezuelas Studentenführer in die Schweiz kam.

In der Schweiz halten sich nicht nur ausländische Spione auf, sondern auch ausländische Oppositionelle. 2022 war das für Hasler Iglesias aus Venezuela der Fall, der über mehrere Jahre die studentische Opposition gegen die autokratische Regierung von Nicolas Maduro anführte.

Iglesias organisierte Logistik, Kommunikation und Versorgung der Verletzten in der Protestbewegung – bis er fliehen musste. Seine Flucht führte ihn zeitweilig auch in die Schweiz, weil ihm die Universität St. Gallen ein Stipendiumanbot, um sein Unternehmen für Wasseraufbereitung zu entwickeln.

Blick auf die bergaufwärts fahrende Gorndergratbahn.
Keystone

Hoch oben, wo die Aussicht schön teuer ist: Bergbahn-Tickets kosten immer mehr.

Fahren Sie gerne hin und wieder mit der Berg- oder Luftseilbahn auf einen schönen Aussichtspunkt und geniessen dort die Aussicht und die frische Luft? Nun, dann ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass dieser Genuss in den vergangenen Jahren immer teurer geworden ist – vor allem, wenn Sie kein Halbtax oder GA besitzen.

Eine Fahrt mit der Bergbahn ist in den letzten Jahren bis zu gut einem Drittel teurer geworden, wie eine Umfrage der «Sonntagszeitung» ergeben hat.

Am meisten gestiegen sind demnach die Ticketpreise für Fahrten mit der Gornergratbahn, für eine Fahrt auf den Säntis oder mit der Diavolezza-Gondel. Eine der teuersten Fahrten bleibt nach wie vor die Fahrt aufs Jungfraujoch: Dort kostet die Retourfahrt ab Interlaken – im Sommer, ohne Halbtax und GA – stolze 238 Franken und 80 Rappen.



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