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Grundvertrauen bleibt trotz Krise intakt

Trotz Bankenkrise haben die Schweizerinnen und Schweizer ihr Vertrauen in die politischen und wirtschaftlichen Akteure nicht verloren. Grösste Sorge ist und bleibt die Arbeitslosigkeit.

Dieser Inhalt wurde am 14. Dezember 2009 - 11:45 publiziert

Im Spätsommer 2009 führte das Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag der Credit Suisse bei 1000 Stimmberechtigten die jährliche Sorgenbarometer-Umfrage durch. Dabei zeigten sich 66% der Befragten besorgt über die Arbeitslosigkeit, das sind 13 Prozentpunkte mehr als 2008.

Zugenommen hat gleichzeitig auch das Vertrauen der Stimmberechtigten in die Politik und die Wirtschaft. Nur noch 34% (2008: 40%) hatten das Gefühl, die Wirtschaft versage oft in entscheidenden Dingen. Noch 38% gaben an, sie hätten das Gefühl die Politik versage. Das sind 5 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2008.

Skeptisch äussern sich die Befragten zur Situation der Wirtschaft. 50% sind der Meinung, die Wirtschaftslage sei in den letzten zwölf Monaten gleich geblieben, 44% nehmen eine Verschlechterung wahr.

Für die kommenden zwölf Monate erwartet eine Mehrheit eine Stagnation (55%), aber immerhin rechnen mehr Personen mit einem Aufschwung, als im Jahr 2008. (16% gegenüber 10%)

Persönliche Sicherheit, Ausländer und neue Armut gehören für 20 bis 25% der Befragten zu den fünf wichtigsten Problemen. Weniger als 20% zählten Flüchtlinge, Umweltschutz, Löhne und Globalisierung zu ihren Hauptsorgen.

swissinfo.ch und Agenturen

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