Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Immer mehr hochqualifizierte Schweizer

In der Schweiz ist der Anteil von Erwerbstätigen mit einem abgeschlossenen Studium in den vergangenen zehn Jahren um knapp die Hälfte gestiegen. Dies geht aus der am Dienstag in Paris veröffentlichten OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" hervor.

2008 verfügten über 34% der 25 bis 64-Jährigen über einen Uni- oder Fachhochschulabschluss oder aber über eine höhere Berufsbildung. Vor zehn Jahre waren es noch 23% gewesen. Bei den jüngeren Menschen ist der Anteil 2008 gar auf 38% geklettert.

Offenbar bleiben Hochqualifizierte gesuchte Leute: Ihre wachsende Zahl führt nämlich keineswegs zu sinkenden Löhnen. Gemäss OECD verdienen Werktätige mit tertiärer Ausbildung durchschnittlich gut doppelt so viel wie ihre Kollegen, die nur über eine abgeschlossene Ausbildung auf Sekundarstufe II (Berufslehre, Mittelschulen und Berufsmittelschulen) verfügen.

Hinzu komme ein nach wie vor deutlich geringeres Risiko von Arbeitslosigkeit. Hoch bleibt auch die Erwerbsquote, insbesondere bei den Älteren.

Trotz diesem Trend zu mehr höherer Ausbildung sind die Schweizer Bildungsausgaben gemäss OECD mittelfristig rückläufig. Die Ausgaben der öffentlichen Hand und von Privaten lagen 2007 bei 5,5% des Bruttoinlandproduktes.

Damit liege die Schweiz leicht unter dem OECD-Schnitt von 6,2%. Spitzenreiter seien die USA, Südkorea und Dänemark, die jeweils über sieben Prozent aufwendeten.

swissinfo.ch und Agenturen


Links

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

×