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FDP auf E-Kurs

Der "e-Parteitag" konnte auf dem Internet live mitverfolgt werden. Keystone

Die FDP will den Wandel zur Informations-Gesellschaft aktiv begleiten und fördern. Die Politik habe die Aufgabe, die Chancen dieser Entwicklung frühzeitig zu nutzen und den Risiken rechtzeitig zu begegnen, heisst es in einer Resolution des ersten E-Parteitags der FDP Schweiz.

Der erste E-Parteitag der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP), der neben dem Hauptanlass in Bern über ein Dutzend miteinander vernetzte Parallelanlässe in verschiedenen Kantonen umfasste, bildete den Abschluss eines Pilotversuchs der Partei unter dem Titel «fdp.live – Politik online».

Dabei waren interessierte Kreise eingeladen, während rund eines Monats über Internet zum Thema Informations-Technologie zu diskutieren und dabei auch Anregungen für parlamentarische Vorstösse zu deponieren und an einer Resolution zum Thema «Chancengleichheit» mitzuarbeiten. Diese von der Parteileitung als erfolgreich eingestufte Beteiligung der Bevölkerung an der politischen Arbeit soll auch in Zukunft fortgeführt werden.

Entwicklung nicht verschlafen

FDP-Präsident Gerold Bührer verwies am Hauptanlass des E-Parteitags in Bern auf das zunehmende Unbehagen gegenüber einer immer stärker globalisierten Informations-Gesellschaft. Die FDP sei sich dieser Verunsicherung bewusst, stehe jedoch den neuen technologischen Möglichkeiten offen gegenüber und wolle auch in Zukunft dafür sorgen, dass die Schweiz die Entwicklung nicht verschlafe.

Die technologisch in Riesenschritten vorangekommene Globalisierung habe der Schweiz per saldo mehr Vorteile gebracht. Forschung und Ausbildung, Politik und Wirtschaft seien deshalb auch in Zukunft gefordert, den helvetischen Trumpf einer breit abgestützten Wissensgesellschaft zukunftsträchtig einzusetzen, anstatt sich einseitig über negative Nebenwirkungen zu beklagen. Wer vor lauter Unbehagen Mauern errichten wolle, handle sich früher oder später gefährliche Nachteile für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Schweiz ein.

«Wir wollen demgegenüber mit einem verantwortungsvollen Umgang mit diesen gewaltigen technologischen Möglichkeiten unser Land im technologischen Wettbewerb auf Spitzenplätzen halten», sagte Bührer.

swissinfo und Agenturen

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