Fruchtbare Fortpflanzungsmedizin
Im letzten Jahr haben in der Schweiz knapp 5400 Paare die Medizin zu Hilfe genommen, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Das sind 13% mehr als 2006.
Die «Kindertherapie» wirkte bei über einem Drittel der Frauen: Sie wurden mit Hilfe der Fortpflanzungsmedizin schwanger. Häufigster Grund für die Inanspruchnahme ist laut Bundesamt für Statistik (BFS) weiterhin die Unfruchtbarkeit des Mannes.
Bei mehr als drei Viertel der Fälle erfolgte die Befruchtung durch direkte Injektion der Spermien in die Eizelle. Die Befruchtung durch Zusammenführen der Eizellen und der Spermien im Labor wurde dagegen nur in einem knappen Viertel der Fälle beansprucht. Vier Prozent der behandelten Paare machten im vergangenen Jahr von der Möglichkeit Gebrauch, gespendete Samenzellen zu verwenden.
Das Durchschnittsalter der Frauen, die 2007 eine Erstbehandlung starteten, lag bei 35,7 Jahren. Das ist fünf Jahre über dem Durchschnittsalter der Mütter bei der ersten Geburt. Die Partner waren durchschnittlich 38,4 Jahre alt.
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