Nach dem Wirbelsturm Mitch: Schweiz unterstützt Zentralamerika mit 83 Millionen Franken
Die Schweiz unterstützt den Wiederaufbau in Zentralamerika nach dem Wirbelsturm 'Mitch' vor Jahresfrist mit rund 83 Millionen Franken. 43 Millionen Franken steuert die öffentliche Hand bei, 40,4 Millionen Franken private Hilfswerke.
Die Schweiz unterstützt den Wiederaufbau in Zentralamerika nach dem Wirbelsturm ‚Mitch‘ vor Jahresfrist mit rund 83 Millionen Franken. Davon sind 43 Millionen Franken öffentliche und 40,4 Millionen Franken private Gelder, wie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) am Montag (01.11.) mitteilte.
Die Wiederaufbauarbeit komme den Betroffenen direkt zugute; die Koordination unter den Schweizer Projekten habe gut geklappt, schreibt die DEZA in einem Communiqué. Von den 43 Millionen Franken Franken staatlicher Schweizer Hilfe stammen 20 Millionen von der DEZA und 23 Millionen vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco).
Hinzu kommen 35,1 Millionen Franken der Glückskette und 5,3 Millionen Franken von Hilfswerken, die vor Ort tätig sind. Dank rund 95 Projekten haben bisher schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen in mehr als 170 Dörfern von der Unterstützung aus der Schweiz profitieren können.
In Honduras werden rund 54 Prozent der Mittel eingesetzt, in Nicaragua 44 Prozent. Hinzu kommen kleinere Aktionen in Guatemala und El Salvador. Das von der DEZA koordinierte Wiederaufbauprogramm geht weiter bis Ende 2000.
Beim Hurrikan ‚Mitch‘ waren Ende Oktober 1998 in Mittelamerika mindestens 8’500 Menschen ums Leben gekommen und mehr als eine Million obdachlos geworden.
SRI und Agenturen
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