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Presseschau


Fehlender Beleg für Einsteins Relativitätstheorie im All gefunden




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Nordlicht? Nein, sichtbar gemachte Gravitationswellen. (MPI für Gravitationsphysik)

Nordlicht? Nein, sichtbar gemachte Gravitationswellen.

(MPI für Gravitationsphysik)

Sensation in der Wissenschaft, nobelpreiswürdig: So feiert die Schweizer Presse die erstmaligen Beweise von US-Forschern für Gravitationswellen im Weltall. Diese sind der bisher fehlende Beleg für Einsteins Relativitätstheorie, die er vor einem Jahrhundert in Bern aufgestellt hat. 

"Das Universum hat gesprochen", titelt die Neue Zürcher Zeitung so kurz und bündig wie keine andere Schweizer Zeitung. Forscher hätten erstmals die von Albert Einstein postulierten Gravitationswellen nachgewiesen. "Es ist ein Meilenstein der Physik, der eine neue Ära in der Astronomie einleitet."

Der Nachweis der Gravitationswellen gelang einem Forscherteam in den USA mit zwei riesigen Antennenanlagen in den Staaten Louisiana und Washington. Ziel der Forschungen ist es, die Gravitationswellen des Urknalls zu finden, der die  Entstehung des Universums markiert.

Gravitationswellen entstehen bei sehr energiereichen Ereignissen im Weltall, sie dehnen oder komprimieren die Raumzeit.

"Gravitationswellen beweisen, Einstein hatte recht", schreibt der Blick. "Was die Forscher massen, ist unendlich klein. Aber es zeigt, dass der grosse Physiker richtig gerechnet hatte."

"Der erste Blick in ein neues Fernrohr", schreibt die Basler Zeitung - "Neues Fenster zum Kosmos", tönt es vom Bund aus Bern. "Es ist eine Sensation – und nobelpreisverdächtig: Forschern gelang es, Gravitationswellen zu messen, deren Existenz Einstein vorausgesagt hatte. Wissenschaftler erwarten bedeutende Erkenntnisse zu schwarzen Löchern und dem Urknall."

Einstein und Bern

Einstein wuchs in München auf. 1895 kam er mit 16 Jahren in die Schweiz.

Von 1902 bis 1909 lebte er in Bern, wo er auf dem Patentamt arbeitete.

1905 gilt als sein "Annus mirabilis": Er überraschte die Fachwelt mit fünf bahnbrechenden Arbeiten, darunter die Spezielle Relativitätstheorie.

1914 zog er von Zürich nach Berlin, wo er im Jahr darauf die Allgemeine Relativitätstheorie veröffentlichte.

"Ein Fenster auf das Universum geht auf", titelt Le Matin, "man wird die Welt nie mehr so sehen wie bisher." Auch für Le Temps ist die Sichtweise eine neue geworden: "Ein neuer Blick auf das Universum". Mit der Entdeckung stehe die Türe nun offen für neue, fantastische Untersuchungsfelder, insbesondere schwarze Löcher und bisher unsichtbare kosmische Objekte, bis hin zu den ersten Wellen des Urknalls.

"Der endgültige Beweis für Einsteins Wellen", so der Tages-Anzeiger. "Dies ist eine wissenschaftliche und wohl auch nobelpreiswürdige Sensation – und vor allem der finale Triumph für Einsteins allgemeine Relativitätstheorie."

"Es hat 100 Jahre gedauert: 'We get it!'", jubelt die Aargauer Zeitung. "Ein schwaches Beben der Raumzeit, das unser Wissen über das Universum enorm erweitert."

"Beweis nach 100 Jahren", meldet der Walliser Bote. Die nobelpreisverdächtige Arbeit der US-Forscher eröffne eine neue Ära der Astronomie.

"Forscher finden Gravitationswellen und belegen damit Einstein", so das Bündner Tagblatt. "Gravitation: Forscher geben Einstein recht", so das St. Galler Tagblatt.

"Einstein hatte Recht: Die Gravitationswellen existieren", so der Corriere del Ticino. "Die Tonspur der Wellen", schrieb La Regione Ticino.

swissinfo.ch

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