38-jähriger Snowboarder stirbt in Lawine bei Davos GR
Ein 38-jähriger Snowboarder ist am Sonntagnachmittag in Davos GR von einer Lawine verschüttet und getötet worden. Der Schweizer war zusammen mit einer weiteren Person abseits der Piste unterwegs.
(Keystone-SDA) Die Lawine löste sich gegen 13.30 Uhr unterhalb des Schwarzhorns im Skigebiet Parsenn, wie die Kantonspolizei Graubünden am Montag mitteilte.
Die Begleitperson habe umgehend die Rettungskräfte alarmiert und mit der Suche nach dem Verschütteten begonnen. Dieser konnte schliesslich nur noch tot geborgen werden.
Unzählige Helfer, darunter 16 Mitarbeitende der Sportbahnen, fünf Mitglieder der SOS-Rettungsstation, Bergretter des SAC mit drei Lawinensuchhunden, 20 Freiwillige, eine Rega-Crew und die Alpinpolizei standen im Einsatz.
Der 38-Jährige ist bereits der zwölfte Lawinentote in dieser Wintersaison, wie auf der Webseite des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF zu entnehmen ist. Drei Wintersportler kamen in Graubünden ums Leben, sieben im Wallis und zwei im Tessin.