Aargauer Bevölkerungsschutz trainiert für den Ernstfall
Der Aargauer Bevölkerungsschutz bringt vom 15. bis 17. Juni über 80 Freiwillige für eine Nacht in einer Zivilschutzunterkunft unter. Im Einsatz stehen die Zivilschutzregionen Aargau Ost, Zofingen Region und Unteres Fricktal sowie das Kantonale Katastropheneinsatzelement.
(Keystone-SDA) Das Programm für die Freiwilligen umfasst gemäss Medienmitteilung des Kantons Aargau vom Freitag unter anderem den Transport von Aarau in die Aufnahmestelle Zofingen, die Verpflegung, eine Übernachtung in einer Zivilschutzanlage und den Rücktransport nach Aarau.
Der Fokus der Übung mit dem Namen «Conex Protezione» liege bei der Übernahme, Betreuung und Unterbringung von inländischen Flüchtenden nach einem Ereignis.
Um möglichst realitätsnahe Bedingungen zu schaffen, hatte die Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz Figurantinnen und Figuranten gesucht, die bereit sind, eine Nacht in einer Zivilschutzunterkunft zu verbringen. Über 80 Personen haben sich gemäss Mitteilung gemeldet.
3500 Armeeangehörige machen mit
Die Aargauer Übung findet im Rahmen der nationalen Armeeübung «Conex26» statt. Die Territorialdivision 2 führt diese Übung vom 1. bis 28. Juni in der Nordwestschweiz durch. Rund 3500 Angehörige der Armee trainieren im Rahmen ihres Wiederholungskurses unterschiedliche Einsatzszenarien bei erhöhter Bedrohungslage.
Ziel der Übung sei es, die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Partnern im Verteidigungsfall zu stärken.