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AFG Arbonia Forster blickt optimistisch in die Zukunft

(Keystone-SDA) Zürich – Beim Thurgauer Bauzulieferer AFG Arbonia Forster laufen die Geschäfte wieder besser. «Wir sind dieses Jahr recht gut unterwegs», sagte Firmenpatron Edgar Oehler in einem Interview mit dem «SonntagsBlick».
Die Bereiche Heiztechnik, Sanitär, Fenster und Türen liefen alle gut. Das Küchengeschäft in der Schweiz ebenfalls, Deutschland bleibe aber schwierig. Auch in den Technologiedivisionen habe AFG die Wende geschafft. «In der Oberflächentechnologie stellen wir wieder Leute ein», erklärte Oehler.
2009 war der Konzernumsatz um 11,9 Prozent auf 1,384 Mrd. Fr. gefallen. Unter dem Strich werde ein Verlust stehen, hatte Oehler im Januar angekündigt.
Wann er den CEO-Posten abgebe und sich auf das Verwaltungsratspräsidium konzentriere, liess Oehler weiter offen. Das könne an der Generalversammlung vom 16. April sein, oder auch später, «aber sicher im laufenden Jahr».
«Meine grösste Angst ist, dass das, was ich aufgebaut habe, zerstört wird», sagte Oehler. In einem Unternehmen wie AFG mit fünf Divisionen brauche es physische Leistungsbereitschaft. «Die vermisse ich oft bei der jungen Generation. Aber die Krise hat auch hier zu einem Umdenken geführt.»
Oehler war vor einem Jahr noch schwer krank. «Ich hatte eine Blutvergiftung, die ich mir ohne Fremdeinwirkung zugezogen habe», sagte der 67-Jährige. Nach sechs Operationen sei er «munter, aufgestellt und einsatzfähiger als je zuvor». Seine Krankheit habe keine bleibenden Folgen hinterlassen.

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