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Aldi verzichtet in der Schweiz künftig auf teure Standorte

Keystone-SDA

Der Detailhändler Aldi setzt künftig noch stärker auf sein Discounter-Modell. Um Kosten zu senken, verzichtet das Unternehmen nach eigenen Angaben auf teure Filialstandorte, ein breites Angebot an Nischenprodukten sowie aufwendige Kundenbindungsprogramme.

(Keystone-SDA) Als Beispiel für nicht mehr passende Standorte nennt Aldi Filialen in besonders teuren Lagen wie etwa in der Nähe der Zürcher Bahnhofstrasse, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. «Nichts Unnotiges, kein Chichi – einfach tiefste Preise», wird Länderchef Jérôme Meyer zitiert.

Der zweite deutsche Lebensmitteldiscounter in der Schweiz neben Lidl will ausserdem sein Sortiment stärker auf Eigenmarken ausrichten, die bereits rund 90 Prozent des Angebots ausmachen. Ergänzt werden diese durch Schweizer Produkte sowie Artikel aus den eigenen Bio-Linien.

Auch auf Treue- und Bonusprogramme will Aldi verzichten – ganz im Gegensatz zum Konkurrenten Lidl. Statt Geld in solche Systeme zu investieren oder Kundendaten zu sammeln, wolle man den Fokus auf ein einfaches Preisangebot legen, hielt Aldi fest.

Zudem werden die Filialen umgebaut, um das Sortiment übersichtlicher zu präsentieren und die Abläufe effizienter zu gestalten. Die dadurch erzielten Einsparungen sollen laut Aldi teilweise in tiefere Preise fliessen.

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