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Neuenburg: FDP-Support für Regierungsrat Hainard bröckelt

Dieser Inhalt wurde am 31. Mai 2010 - 17:18 publiziert
(Keystone-SDA)

Neuenburg - Die Unterstützung der Neuenburger FDP für ihren Regierungsrat Frédéric Hainard bröckelt. Nach dessen Geständnis einer ausserehelichen Affäre mit einer Mitarbeiterin kühlte das Verhältnis zur Partei merklich ab. Die FDP will aber den PUK-Bericht abwarten.
Hainard sei am Wochenende bei einem Treffen des Kantonalpräsidiums, der FDP-Faktionsleitung im Kantonsparlament und der drei FDP-Regierungsräte Hainard, Claude Nicati und Philippe Gnaegi streng zurechtgewiesen worden, teilte die Partei in einem Communiqué mit.
Die FDP erinnerte zudem daran, sie habe am letzten Dienstag im Grossen Rat klar und deutlich für die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) gestimmt. Diese soll einen Bericht zu mehreren Fällen vorlegen, in denen Hainard Amtsmissbrauch vorgeworfen wird.
Der 34-jährige verheiratete Vater von zwei Kindern hatte am Freitag öffentlich eingestanden, eine Liebesbeziehung zu einer Mitarbeiterin zu unterhalten. Die Frau ist in mutmassliche Fälle von Amtsmissbrauch verwickelt, die Hainard vorgeworfen werden.
Die FDP hielt fest, sie warte die Erkenntnisse der PUK ab, um sich auf konkrete und verifizierte Tatsachen stützen zu können.
Die vier Mitglieder der PUK trafen sich bereits am Freitag zu einer ersten Sitzung. Dabei habe man den Kalender der Zusammenkünfte festgelegt, sagte der PUK-Präsident, der grüne Grossrat Patrick Erard, zur Nachrichtenagentur SDA. Der PUK-Bericht soll spätestens bis zum 31. Oktober dem Parlament vorgelegt werden.

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