The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter

Was halten Sie vom liberalen Umgang der Schweiz mit der Sterbehilfe?

Gastgeber/Gastgeberin

Ich schreibe über demografische Entwicklungen, gesellschaftliche Trends und Debatten in der Schweiz. Ich bin nach 15 Jahren bei einer Lokalzeitung in Zürich zu SWI swissinfo.ch gekommen.

Personen aus dem Ausland, Minderjährige, Menschen ohne tödliche Krankheit: In der Schweiz steht die Sterbehilfe vielen offen, es gibt nur minimale rechtliche Hürden und eine Regulierung wird von der Politik in regelmässigen Abständen abgelehnt.

Was halten Sie vom Umgang der Schweiz mit Sterbehilfe und Sterbetourismus und welchen Meinungen dazu begegnen Sie im Ausland? Diskutieren Sie hier mit!

Mehr

Diskutieren Sie mit!

Ihre Beiträge müssen unseren Richtlinien entsprechen. Wenn Sie Fragen haben oder ein Thema für eine Debatte vorschlagen möchten, wenden Sie sich bitte an uns!
Ramon Maynou Ferreres
RamonMaynou
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus ES übersetzt.

Wenn es einen Krieg gibt, zwingt man dich, zu töten und auch zu sterben. Und niemand widersetzt sich dem... Die Regierungen verfügen über dein Leben... aber du kannst nicht über dein Leben verfügen...

Cuando hay un conflicto bélico, te obligan a ir a matar y también a morir. Y nadie se opone a ello… Los gobiernos disponen de tu vida… pero tú no puedes disponer de tu vida…

A
Antonella
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.

Es ist gut zu wissen, dass ich in meinem Land mein Leben beenden könnte, wenn ich mich aus schwerwiegenden Gründen dazu entschließen würde. Es wäre auch schön, wenn es offizielle Daten und einen Hinweis auf die Kosten gäbe. Es wäre auch interessant zu wissen, ob eine einfache schriftliche Erklärung an die Angehörigen ausreicht, um den Willen desjenigen, der diese Entscheidung trifft, gültig und einfach umzusetzen.

Mi piace sapere che, se dovessi decidere di cessare la mia vita per motivi gravi, nel mio Paese lo potrei fare.__Sarebbe pure bello se ci fossero dei dati ufficiali ed un accenno ai costi. Sarebbe pure interessante sapere se lasciando u. Semplice scritto ai famigliari, vi è validità e facilità per eseguire le volontà di chi fa la scelta.

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Wie viele Leser wurden direkt von Verwandten oder Freunden gebeten, ihnen bei der Durchführung einer Sterbehilfe in der Schweiz zu helfen? Ich habe kürzlich einen nahen Verwandten verloren. Er war im Ruhestand, aber körperlich noch fit und segelte gerne auf dem Meer. Nachdem ein kleiner Tumor erfolgreich entfernt worden war, erhielt er eine unzureichende Nachsorge, mit Verzögerungen bei fast allen Terminen und Behandlungen. Dies führte zu einer Verschlechterung seines Gesundheitszustands und aufgrund der schlechten Ernährung traten neue Beschwerden auf. Schließlich wurde ihm gesagt, dass er wahrscheinlich nicht mehr zu einem normalen Leben zurückkehren würde, und er verlor seinen Lebenswillen. Er schrieb mir und fragte mich nach Sterbehilfe. Ich konnte ihm nur über die Voraussetzungen für eine persönliche Reise in die Schweiz und die Wartezeiten berichten. Das war unser letztes Gespräch. Kurz darauf starb er. Er hätte jedoch keine Sterbehilfe gebraucht und hätte nicht einmal sterben müssen. Er hätte eine gute, rechtzeitige medizinische Versorgung gebraucht, die er in seinem Heimatland nicht erhalten hat.

How many readers were directly asked by relatives or friends to help them get assisted suicide in Switzerland? I recently lost a close family member. He was retired, but still physically fit and enjoyed marine sailing. After a small tumor was successfully removed, he received inadequate follow-up care, with delays in almost every appointment and treatment. This caused his health to decline and new ailments appeared due to poor nutrition. He was eventually told he likely wouldn't return to normal life, and he lost his will to live. He wrote to me asking about assisted suicide. I could only tell him about the requirements to personally travel to Switzerland and waiting time. That was our last conversation. He died soon after. However, he didn't need assisted suicide and didn't even need to die. He needed good, timely medical care, which he didn't receive in his home country.

dario giandeini
Dario Giandeini
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.

Zunächst einmal bin ich nicht damit einverstanden, eine heikle und sehr persönliche Entscheidung als „Todestourismus” zu bezeichnen. Die individuelle Entscheidung, seinem Leben ein Ende zu setzen, wird immer begleitet (sowohl im Ausland als auch in der Schweiz). Die Schweiz erlaubt dies, jedoch nicht auf liberale Weise, frei oder ohne klar definierte Kriterien, sondern durch die Beauftragung klar definierter, gut etablierter und gut organisierter Vereinigungen, die auch aus rechtlicher Sicht auf dieses Thema achten. Die Sterbehilfe ist ein wichtiges Element der Achtung der Menschenwürde, und auch in Ländern, in denen scheinbar ethische Gründe vorliegen, die ich als „Schein-Gutmenschentum” bezeichne, tut sich etwas.

Premetto che dissento sul chiamare una scelta delicata e personalissima "turismo della morte). La scelta individuale di porre fine alla propria esistenza è sempre supportata da un accompagnamento (si9a all'estero che in svizzera). La Svizzera permette, ma non in modo liberale, libero o senza criteri ben definiti, di affidarsi a associazioni ben definite, ber radicate e ben organizzate, attente anche dal punto vista giuridico al tema. Il suicidio assistito è un importante elemento del rispetto della dignità umana e anche i paesi in cui apparenti motivi etici che io commento con "buonismo di facciata" qualcosa si muove.

M
Marc Leutenegger SWI SWISSINFO.CH
@Dario Giandeini

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Der Begriff ist problematisch, ich gehe diesbezüglich mit Ihnen einig. Er hat sich für die Debatte in der Schweiz aber etabliert und bestimmt die mediale Diskussion, dem können wir uns ein Stück weit nicht entziehen.____Warum sich den Schweizer Umgang mit Sterbehilfe nicht als liberal erleben, erschliesst sich mir hingegen nicht. In der Schweiz ist das einzige rechtliche Kriterium, das Sterbehilfe unter Strafe stellt, ein selbstsüchtiges Motiv der assistierenden Person.____Das heisst, Sterbehilfe ist prinzipiell für Personen ohne finale Erkrankung und auch für Minderjährige zulässig. Das Bundesgericht hat beispielsweise die Sterbehilfe für eine gesunde Frau geschützt, die ihrem Mann in den Tod folgen wollte. Auch muss Sterbehilfe in Pflegeheimen zugänglich gemacht werden, wie entsprechende Dispute in Kantonen zeigen.____Eine Aufsicht über die Sterbehilfe gibt es in der Schweiz nicht. Zwar müssen die aussergewöhnlichen Todesfälle von Amtes wegen untersucht werden, es gibt für die Beurteilung aber - anders als etwa in Belgien - kein Fachgremium.____Ob und inwieweit das ethisch ein Problem darstellt, ist diskutabel. Im Vergleich mit anderen Ländern, die Sterbehilfe erlauben, ist der Schweizer Ansatz aber doch liberal.

E
Esyna@yahoo.com
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Ich bin absolut dafür. Tatsächlich war ich vor etwa 17 Jahren Mitglied bei Dignitas. Es hat mir sehr viel Trost gegeben zu wissen, dass ich nicht leiden müsste, wenn mein Zustand unheilbar würde. Das hat mich motiviert, mich bei den Gesetzgebern in New Jersey für die Verabschiedung eines Gesetzes zum „Sterben in Würde” einzusetzen. Ich glaube, dass es in sieben US-Bundesstaaten erlaubt ist. Meiner Meinung nach muss es jedoch ausgeweitet werden, um auch geistigen Verfall wie nach einem Schlaganfall oder Alzheimer abzudecken. Die Organisation „Compassion and Choices” ist eine Lobbygruppe, die sich für die Verabschiedung des Gesetzes einsetzt.

I am totally in favor of it. In fact I was a member of Dignitas about 17 years ago. It gave me so much comfort to know I would not have to suffer if my condition became terminal. __It motivated me to lobby the NJ lawmakers to enact a law " death with dignity". I believe 7 states in the US allow it. However in my opinion it needs to be broadened to cover mental decline like after a stroke or alzheimers. The organization Compassion and choices is a lobbying group that tries to get the law passed.

M
Marc Leutenegger SWI SWISSINFO.CH
@Esyna@yahoo.com

Vielen Dank für Ihren Beitrag.

D
Delphine
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Beihilfe zum Suizid ist eine „gewaltsame“ Art, seinem Leben ein Ende zu setzen. Die Auswirkungen auf Familien und Angehörige können groß sein. Die drohende Alternative, der Suizid ohne Beihilfe, ist jedoch unendlich schlimmer und offensichtlich keine Straftat. Rational betrachtet muss Beihilfe zum Suizid also legal sein, wenn sie die Auswirkungen auf die Gesellschaft verringern kann. Die meisten Argumente gegen die Legalisierung der Beihilfe zum Suizid in der Schweiz sind religiöser Natur. Da in der Schweiz Religionsfreiheit herrscht, sollten religiöse Argumente bei der Gesetzgebung nicht berücksichtigt werden. Eines der überzeugendsten Argumente ist, dass der „leichte” Zugang zu assistiertem Suizid Druck auf den Einzelnen ausübt, da er sich möglicherweise als Belastung für die Gesellschaft empfindet. Vorschriften können so interpretiert werden und in gewissem Maße die Gesellschaft prägen. Da die Schweizer Vorschriften zum assistierten Suizid historisch eher aufgrund fehlender Regulierung als aufgrund aktiver Rahmenbedingungen entstanden sind, halte ich das Risiko, dass dies der Fall ist, für sehr gering. __Dann gibt es noch die Kontroverse um den assistierten Suizid von Nicht-Einwohnern. „In die Schweiz gehen“ ist zugegebenermaßen ein etwas makabrer Ausdruck, der in einigen Teilen der Welt verwendet wird. Im Gegensatz zu unserer Flagge ist das kein großer Pluspunkt. Wenn wir die Sterbehilfe rational regulieren, gibt es kein Argument, Nicht-Einwohnern den Zugang zu verweigern. Noch einmal: Schlimmer als Sterbehilfe-„Tourismus“ ist Selbstmord-„Tourismus“.

Assisted suicide is a "violent" way of ending your own life. The impact on families and close ones can be great. However, the looming alternative, non-assisted suicide, is infinitely worse, and obviously not a criminal offence. So rationally a assisted suicide must be legal, if it can reduce the impact on society. __Most arguments against legal assistes suicide in Switzerland are of religious nature. As there is freedom of religion in Switzerland, religious arguments should not be considered when legislating. __One of the most appealing argument, that the "easy" access to assisted suicide puts pressure on individuals, as they might feel beeing a burden to society. Regulations can be interpreted this way and to some extend they can shape society. As the swiss regulations surrounding assisted suicide are historically grown due to absence of regulation rather than avtive frameworking, I do believe that there is a very low risk of this beeing the case. __Then there is contoversy surrounding assisted suicides of non residents. "Going to Switzerland" is, admittetly, a somewhat macabre phrase used in some parts of the world. Unlike our flag, not a big plus. If we regulate assisted suicide rationally, there is no argument to not letting non residents access it. Once again, worse than assisted suicide "tourism" is suicide ("tourism").

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Delphine

Die Sterbehilfe bietet Regierungen eine makabre Möglichkeit, Geld für die medizinische Versorgung zu sparen – indem sie Menschen durch Vernachlässigung und Verzögerungen bei der medizinischen und psychologischen Hilfe zur Sterbehilfe drängen und dies als „private Entscheidung“, „freie Wahl“ und „modern“ verkaufen. Kranke Menschen sehen eine Liste von medizinischen Behandlungen mit unerschwinglichen Preisen, aber Sterbehilfe ist billig oder kostenlos. Viele Menschen, z. B. in Kanada, haben das Gefühl, dass sie einfach zur Sterbehilfe gedrängt werden, auch wenn Sprecher dies bestreiten.

Assisted suicide gives governments a macabre way to save money on medical care – using neglect and delays in medical and psychological help to push people towards assisted suicide, and selling it as ‘private decision', 'free choice’ and ‘modern’. Ill people see a list of medical treatments with unaffordable prices, but euthanasia is cheap or free. Many people e.g. in Canada feel that they are simply pushed toward assisted suicide, however spokespeople will deny it.

D
Delphine
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Jorg Hiker

Ich lebe nicht in Kanada und kenne auch das kanadische Gesundheitssystem nicht. Der gesellschaftliche Druck, keine „Last“ zu sein, ist in der Schweiz heute sicherlich kein realer, messbarer Faktor. Wirtschaftliche Faktoren (zumindest im Schweizer Gesundheitswesen) gehören eindeutig in den Bereich der Verschwörungstheorien, und zwar nicht besonders intelligenter. Auf der Entscheidungsebene gibt es absolut keinen „wirtschaftlichen“ Anreiz für eine Behandlung, die Wirtschaft ist wahrscheinlich eher gegen sie voreingenommen.

I am not living in Canada, nor do I know the Canadian health care system. Societal pressure to not being a "burden" are certainly not a real, measurable factor in Switzerland today. Economic factors (at least in the Swiss public health system) belong clearly into the realm of conspiracy theories, not especially intelligent ones. There is absolutely no "economic" incentive on the decisional level for treatment, the economics are probably more biased against them.

dario giandeini
Dario Giandeini
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.
@Jorg Hiker

Hatten Sie jemals Kontakt zu kranken Menschen (Krebs, Alzheimer im Frühstadium, degenerative Erkrankungen)? Sprechen Sie mit denen, die in der Sterbehilfe den einzigen Weg sehen, ihr Leben in Würde zu beenden (es muss ihr eigenes Leben bleiben und darf nicht an den Staat delegiert werden). Wir alle, mich eingeschlossen, beenden eines Tages, möglichst in Würde und noch frei, unseren Lebensweg. Die Behauptung, dass Regierungen (welche?) bereit und daran interessiert sind, die Gesundheitskosten zu senken (es gibt viele andere Möglichkeiten), erscheint mir unangebracht. In der Schweiz ist die Regierung nicht so „makaber” und wird es auch nie sein.

Lei ha mai avuto contatti con persone malate (cancro, alzheimer ai primi stadi, malattie degenerative? Parli con chi vede nel suicidio assistito l'unica via per terminare dignitosamente la propria (deve rimanere propria e non delegata allo stato), vita.__Tutti, io compreso terminiamo, un giorno, possibilmente in modo dignitoso e ancora libero il nostro percorso di vita. Affermare che i governi (? quali ?) siano disposti e interessati a diminuire i costi sanitari (ci sono moltissimi altri modi) mi sembra fuori luogo. In Svizzera, il governo non è e non sarà mai cosi "macabro".

D
daned
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Jorg Hiker

Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die Sterbehilfe in der Schweiz ein geheimer Plan der Regierung ist, um im Gesundheitswesen Geld zu „sparen”. Sterbehilfe ist in der Schweiz seit 1942 legal, und die Gesundheitsausgaben sind seitdem stark gestiegen. Das Schweizer Gesundheits- und Palliativversorgungssystem zählt hinsichtlich der Qualität der Versorgung und der Zugänglichkeit zu den besten der Welt. Kanada hat für die Schweiz keine Relevanz.

There is no evidence whatsoever that assisted suicide in Switzerland is a secret backdoor plot by the government to "save" money on healthcare. Assisted suicide has been legal in the CH since 1942 and healthcare spending has greatly increased since then. Switzerland's healthcare and palliative care system ranks as one of the greatest in the world in quality of care and accessibility. Canada has no relevance to Switzerland.

M
Marc Leutenegger SWI SWISSINFO.CH
@Delphine

Vielen Dank für Ihren Beitrag.

M
Marc Leutenegger SWI SWISSINFO.CH
@Jorg Hiker

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Von dieser Diskussion in Kanada haben wir Kenntnis genommen. Man muss aber sagen, dass im Schweizer Gesundheitssystem viele Leistungen bis ins hohe Alter zugänglich sind, auch sind die Behandlungszeiten im internationalen Vergleich in der Grundversicherung kurz. Politisch wird bislang nicht auf einen günstigen Exit spekuliert. Was existiert, ist ein subtiler Kostendruck auf Pflegebedürftige, wenn diese über Vermögen verfügen und einen erheblichen Teil der Kosten für das Pflegeheim selbst tragen müssen. In diesem Fall sehen Betroffene ihr teils hart erarbeitetes Vermögen schwinden. Auch in der Palliativpflege gibt es noch systematische Mängel, deren Behebung eine neutralere Entscheidung über assistierte Suizide ermöglichen würde.

M
Marc Leutenegger SWI SWISSINFO.CH
@Dario Giandeini

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Wenn man sich die Geschichte der Sterbehilfe in der Schweiz anschaut, ist tatsächlich zu beoba hten, dass die politische Schweiz sich bestmöglich aus der Entscheidung heraushält. Diese Betonung der Eigenverantwortung ist kongruent mit dem Schweizer Wertesystem.

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Dario Giandeini

Sie haben nur dann Recht, wenn Sie sich ausschließlich auf die Schweiz, Menschen mit mittlerem bis hohem Einkommen und die Frage konzentrieren, ob die Vernachlässigung von Patienten vorsätzlich oder nicht vorsätzlich ist. Dies ist jedoch in den meisten Teilen der Welt nicht der Fall, einschließlich der Länder, aus denen Menschen in die Schweiz reisen, um ihr Leben zu beenden. Und ja, ich habe miterlebt, wie mehrere Familienmitglieder und Freunde dahinschwanden und starben.

You are right only when you narrowly consider only Switzerland , middle to high income people, currently, and only focus whether the neglect of patients is wilful or not wilful. However, this is not the case in most of the world, including countries from where people consider traveling to Switzerland to end their lives. And yes, I witnessed several family members and friends decline and die.

D
daned
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Jorg Hiker

Schweizer Empfänger von Sterbehilfe sind im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung eher sozioökonomisch privilegiert: Argumente für „https://bmjopen.bmj.com/content/8/4/e020992____Your“ sind reine Ideologie und nicht empirisch belegt.

Swiss recipients of assisted dying are more likely to be socioeconomically privileged compared to the average populace: https://bmjopen.bmj.com/content/8/4/e020992____Your arguments are pure ideology and not empirically backed.

R
Rachadrayane39

Rachadrayane39__2026-02-08 20:56__Das Leben ist vielfältig, es gibt viele verschiedene Arten von Menschen, von denen jeder auf die eine oder andere Weise danach strebt, seine Ziele zu erreichen. Das Problem liegt nicht allein beim Einzelnen, wenn er einen Fehler macht, sondern auch die Gesellschaft trägt Verantwortung. Einzelpersonen allein bauen keine Gesellschaften auf, aber mit soliden Ideen und der richtigen Anleitung können sie den Lebensstil einer ganzen Gesellschaft verändern____Ahmed Rahmani

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Ein dunkler Aspekt der Diskussionen über das Lebensende ist, dass der Zugang zu palliativer und psychologischer Betreuung nicht im Mittelpunkt steht, obwohl dies die erste Wahl sein sollte, bevor man assistierten Suizid in Betracht zieht. Schwer kranke Menschen haben oft keinen Zugang zu modernsten Therapien, palliativer Betreuung und Schmerztherapie. Außerdem leiden sie häufig unter unbehandelter Depression, fühlen sich als Belastung für andere und vermissen die Unterstützung ihrer Angehörigen. In solchen Situationen kommt eine teuflische Idee auf: „Vielleicht möchten Sie Ihr Leben verkürzen?“ Das ist jedoch keine Freiheit und kein moralischer Fortschritt. Wenn eine schutzbedürftige Person unzureichende Unterstützung erhält, denkt sie oft darüber nach, sich das Leben zu nehmen.

A dark aspect of end-of-life discussions is not focusing on access to palliative and psychological care, which should be the first choice before considering assisted suicide. Heavily ill people commonly lack access to state-of-the-art therapies, palliative care, and pain management. They also commonly suffer from untreated depression, feel like a burden to others, and lack the support of loved ones. In these situations, a devilish idea comes: "Perhaps you would like to shorten your life?" However, this is not freedom and not a moral progress. If a vulnerable person receives inadequate support, they will often consider taking their own life.

M
Marc Leutenegger SWI SWISSINFO.CH
@Jorg Hiker

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Persönlich würde ich in die bestehenden Lücken in der Palliativpflege aber eher systemischen Trägheit zuschreiben als einem makaberen politischen Plan. Zumindest fehlen dafür die Belege.

J
Jorg Hiker
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Marc Leutenegger

Ich stimme Ihnen zwar zu, aber dies hat überraschend wenig praktische Auswirkungen. In beiden Fällen leiden Menschen unnötig. Wir sind uns jedoch beide über die Kette der Ereignisse einig: Menschen ziehen assistierten Suizid meist in Betracht, weil sie keine angemessene Sterbebegleitung erhalten haben. Um Menschen zu helfen, ist es wichtig, diese Kette zu durchbrechen, indem man palliative Pflege anbietet, anstatt sich darauf zu konzentrieren, ob diese zielgerichtet oder zufällig ist. Die Kernaussage ist, dass Lücken in der Palliativversorgung sehr häufig sind, während medizinische Fälle, die zu unbehandelbaren, starken Schmerzen oder ähnlichen Leiden führen, sehr selten sind. Sie können einen Arzt fragen oder in der medizinischen Fachliteratur nachlesen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie unter einem der beiden Leiden leiden werden.

While I agree with you, this has surprisingly little practical effect. People suffer needlessly in both cases. However, we both agree on the chain of events: people consider assisted dying mostly because they did not receive proper end of life care. To help people, the important thing is to break this chain by providing palliative care, rather than focusing on whether it is purposeful or incidental. The key message is that gaps in palliative care are very common, while medical cases objective causing untreatable, severe pain or similar suffering are very rare. You can ask a doctor or consult medical literature about your chances of suffering either.

D
daned
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.
@Jorg Hiker

„Wir sind uns jedoch beide über die Abfolge der Ereignisse einig: Menschen ziehen Sterbehilfe vor allem deshalb in Betracht, weil sie keine angemessene Sterbebegleitung erhalten haben.“____Welche Belege haben Sie dafür, dass die meisten Anträge auf Sterbehilfe auf „unzureichende“ Palliativversorgung oder fehlenden Zugang zu Palliativmedizin zurückzuführen sind? Studien aus verschiedenen Ländern, in denen diese Praxis legal ist, zeigen, dass die große Mehrheit der Empfänger von Sterbehilfe bereits eine palliative Versorgung erhält.____78 % in Kanada erhalten palliative Versorgung: https://canada.ca/en/health-canada/services/publications/health-system-services/annual-report-medical-assistance-dying-2022.html

"However, we both agree on the chain of events: people consider assisted dying mostly because they did not receive proper end of life care"____What evidence do you have that indicates most requests for AS is due to 'inadequate' palliative care or non access to PC? Studies from various where the practice is legal show the great majority of assisted dying recipients to be already receiving PC.____78% in Canada receiving PC : https://canada.ca/en/health-canada/services/publications/health-system-services/annual-report-medical-assistance-dying-2022.html

M
Marc Leutenegger SWI SWISSINFO.CH
@Jorg Hiker

Wir stimmen darin überein, dass es noch Lücken in der palliativen Versorgung gibt in der Schweiz und dass das die Diskussion belastet. Dass diese Lücken der Hauptgrund für den Entscheid zum assistierten Suizid sind, würde ich hingegen nicht behaupten. Die Einzelfälle sind sehr verschieden, die Support-Strukturen gemessen am Ausland - respektive an vielen Ländern - immer noch gut. Auch einen Mentalitätsaspekt mag man hier vermuten: Die Schweiz ist ein Land, das Individualität und Selbstbestimmung idealisiert, ich kenne persönlich Fälle von Menschen, die unter schwierigen Bedingungen am Ende Ihres Lebens einen Akt der Selbstbestimmung gesucht und im assistierten Suizid gefunden haben.

S
skiramia
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Der Sarco Pod wird aus Down Under gekauft? Gruselig.

the sarco pod is bought from down under? spooky.

K
Konsiliararzt

Es geht um die Freiheit. Es gibt im medizinischen Alltag Menschen die sterben möchten. Diese Menschen leiden, haben keine Hoffnung mehr auf Besserung und warten nur auf den Tod. Das Leiden kann nur der Mensch alleine beurteilen. Wir müsssen nicht die Sterbebegleitung von Ausländer behindern sondern diese Möglichkeit auch im Ausland ermöglichen. Sterbeturismus ist ein falsches Wort, es geht nie um Turismus sondern um eine Lang ersehnte Lösung nach einer Langen Reise zu finden, aus Länder in denen Religionen ein humanes Ende des Lebens verunmöglichen.

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft