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FRANKFURT (awp international) - Die Allianz Deutschland will in der Sachversicherungssparte wieder stärker wachsen. Der grösste deutsche Versicherer stellt dazu im Mai ein neues Produkt in der Autoversicherung vor und setzt auf eine bessere Schadenregulierung. "Im Lebengeschäft soll es so gut weiter gehen, im Sachgeschäft besser werden. Das ist mein Anspruch", sagte der Vorstandsvorsitzende der Allianz Deutschland, Markus Riess, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Zwar habe das Unternehmen in der Autoversicherung bei der Zahl der Verträge inzwischen die Marktführerschaft an die Huk-Coburg abgegeben, "aber bei der Prämie sind wir weiterhin mit einem Abstand von geschätzt deutlich über 500 Millionen Euro vor der Huk-Coburg", sagte Riess, der seit Juli vergangenen Jahres im Amt ist.
Die Allianz wolle künftig aber auch in der Stückzahl wieder zulegen. Bislang könne noch nicht ausreichend auf individuelle Kundenbedürfnisse reagiert werden. "Deshalb wollen wir einen Basisschutz anbieten, zu dem man Bausteine hinzuwählen kann", sagte Riess. Er schloss aus, dass es unter seiner Führung zu einem weiteren radikalen Umbau kommen werde. Vor sechs Jahren hatte sich die Allianz mit ihrer tiefgreifenden Restrukturierung die Kritik ihrer 10.000 Vertreter eingehandelt. "Der Umbau ist Teil der Lösung, nicht des Problems", sagte Riess.
Zusätzlich will das Unternehmen, das im vergangenen Jahr einen Umsatz von 28,5 Milliarden erzielte, seine Zusammenarbeit mit der Automobilwirtschaft ausweiten. Neben Volkswagen (VW ) und Daimler solle auch BMW in Deutschland als Kooperationspartner gewonnen werden. Derzeit werde geprüft, ob auch firmeneigene Vertreter direkt in den Autohäusern sitzen könnten. "Es geht darum, den Vertretern Wachstumsmöglichkeiten zu erschliessen, die sie heute noch gar nicht haben", sagte Riess./ck

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