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Tennis: Nur Federer erfolgreich

Roger Federer brauchte Konzentration um Jeff Morrison zu bezwingen. Keystone

Der Samstag war kein guter Tag für die Schweizer Tennis-Profis in Florida: Schnyder, Gagliardi und Mikaelian kassierten Niederlagen, nur Federer kam in die zweite Runde.

Roger Federer gewann gegen den Amerikaner Jeff Morrison 6:1, 7:6 (8:6). Federer kam nur mit viel Glück um den Verlust eines Satzes herum. Bei 4:5 im zweiten Satz und eigenem Aufschlag wehrte er drei Satzbälle ab, im Tiebreak geriet er 0:4 ins Hintertreffen. Bei 4:6 musste er zwei weitere Bälle zum Gleichstand abwehren, ehe er wenige Minuten später die Partie mit dem ersten Siegpunkt beendete.

«Im Nachhinein bin ich froh, dass ich nicht 6:1, 6:2 gewonnen habe, sondern zuletzt sogar kämpfen musste. Dies wird mir für die nächsten Runden helfen», so Federer, der nun auf den Spanier Albert Portas (ATP 25) trifft.

Nachlassen bestrafte Mikaelian

Die 18-jährige Waadtländerin Marie-Gaïané Mikaelian unterlag der Russin Tatjana Panowa (WTA 32) 6:2, 1:6, 5:7 und konnte damit den Sieg aus dem Vorjahr in Kloten nicht wiederholen. Mikaelian holte gegen die kleinste Spielerin im Circuit im Schlusssatz ein 2:5 auf, musste dann aber ihr Aufschlagsspiel postwendend wieder abgeben und verlor wenige Minuten später die Partie.

Die routinierte Russin zog dabei alle taktischen Register: Bei 5:5 legte sie eine Toilettenpause ein und brach dadurch Mikaelians Rhythmus: «Es hat mich ein wenig aufgeregt, war aber sicher nicht entscheidend», so die sehr enttäuschte Welsche.

Schnyders Trauerspiel

Ganz kurz nur war der Auftritt von Patty Schnyder, der einem Trauerspiel glich. Die als Nummer 30 gesetzte Baselbieterin konnte gegen die amerikanische Wild Card Samantha Reeves (WTA 98) beim 4:6, 0:6 nur gerade vier Games gewinnen. Sie kassierte damit die sechste Niederlage in der zwölften Partie des Jahres.

swissinfo und Marco Keller (Si)

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