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Aussenminister Deiss an UNDP-Treffen in New York

Laut Bundesrat Deiss sieht die Schweiz die Stärken des UNDP vor allem im humanitären Bereich. Keystone / Yoshiko Kusano

Die Schweiz unterstützt den neuen "Businessplan" des UNO-Entwicklungsprogrammes (UNDP). Bundesrat Deiss bekräftigte dies am Montag (11.09.) beim ersten Treffen der Aussenminister dieser UNO-Organisation in New York.

Die Schweiz betrachte das UNDP als wichtigsten Partner für regionale und globale Entwicklung. Aussenminister Deiss sagte vor seinen Amtskollegen, die Schweiz sehe die Stärken des UNDP vor allem im humanitären Bereich.

Die Unterstützung der Organisation aus der Politik müsse weitreichender werden. Regelmässige Treffen der Aussenminister, die das Augenmerk auf das UNPD richten, bezeichnete Deiss als wichtig.

Ein grosses Problem des UNPD sei die finanzielle Lage, die sich ständig verschlechtere. Die beitragszahlenden Länder müssten hier eine Lösung finden, sagte Deiss gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Die Schweiz unterstützt die Institution (UNDP) dieses Jahr mit 52 Mio. Franken und gehört damit zu den zehn wichtigsten Beitragszahlern.

Der einwöchige Aufenthalt in New York bietet dem Aussenminister die Gelegenheit, mit zahlreichen Amtskollegen zusammen zu treffen. Zudem gehe es darum, einerseits der UNO zu zeigen, was die Schweiz könne und anderseits der Schweizer Bevölkerung nach seiner Rückkehr darüber zu berichten, wie das Aussenministerium die Arbeit der Schweiz an der UNO sieht.

An einem Gala-Dinner des World Jewish Congess am Montagabend zu Ehren der Personen, die den Bankenvergleich ermöglichten, nahm Deiss nicht teil, da die offizielle Schweiz dazu nicht eingeladen war, sagte der Aussenminister.

Die Schweiz sei daran, ihre Geschichte eigenständig aufzuarbeiten. Der Bundesrat habe sich immer für eine umfassende Aufklärung der Vorgänge im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Dies an einem solchen Dinner zu kommentieren, sei nicht nötig, sagte Deiss.

swissinfo und Agenturen

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