Expo.02 gibt siegreiche Ausstellungs-Projekte preis
Die Expo.02 hat am Donnerstagabend (21.12.) die Namen der 37 siegreichen und elf ausgeschiedenen Ausstellungen veröffentlicht. Vertraglich gesichert ist die Finanzierung von 17 Projekten, für weitere neun gibt es Absichts-Erklärungen.
Wieviel Geld für das Gelingen des Basisprojekts fehlt, konnte vorerst nicht beziffert werden. Das Steuerungskomitee unter Franz Steinegger hatte sich am vergangenen Dienstag, auf Vorschlag der Generaldirektion auf ein 37 Ausstellungen umfassendes Basisprojekt geeinigt. Elf Projekte kamen damit nicht zum Zug. Es sind dies Mode, Globalisierung, Vision du passé, Lieux de passage, Qualität, Bildung, Gender, Catchaface, daY, Aussenansichten und Technorama.
Die von der Expo.02-Leitung ausgewählten elf Ausstellungen für die Arteplages Biel lauten wie folgt: Nouvelle Destination, Vivre les frontieres, Cyberhelvetia, Territoire imaginaire, Communication, Strangers in paradise, Aladin, Geld und Wert, Lifescape, Bien s’amuser sowie Leben, Lust und Lohn. In Murten kommen folgende acht Projekte zum Zug: Chantier naval, Heimatfabrik, Identites mobiles, Expoagricole, Schlacht von Murten, Schweiz Version 2.1, Blinde Kuh und Un ange passe. Auf der Arteplage Neuenburg sind es die neun Projekte Palais de l’equilibre, Aua Extrema, Catastrophes naturelles, Manna, Time of Life, Transform, Der intelligente Raum, Robotics und Pinocchio. Die Arteplages in Yverdons-les Bains bietet die acht Ausstellungen: Wer bin ich?, Kids.Expo, Randvoll/Erwartungen, Signal Schmerz, Garten Eden, Universum, Onoma sowie Le premier regard. Als Spezialprojekt wird das Atelier Zerodeux genannt.
Was die Finanzierung betrifft, so sind von den 37 Ausstellungen des Basisprojekts bisher deren 17 vertraglich gesichert. Neun Projekte gelten aufgrund von Absichts-Erklärungen unter Dach. Drei Projekte sind teilweise finanziell gesichert. Vier Projekte sind über ein Poolsponsoring noch zu finanzieren. Drei Projekte sollen zudem durch die Expo vorfinanziert werden, und das Spezialprojekt ist ebenfalls bereits teilweise finanziert. Die 37 Ausstellungen sind im Budget von 1,401 Milliarden Franken enthalten, wie Expo-Sprecher Laurent Paoliello sagte. Wieviel Mittel für die vollständige Realisierung des Basisprojekts noch fehlten, konnte er vorerst nicht beziffern. Expo-Generaldirektorin Nelly Wenger hatte Mitte Dezember mitgeteilt, dass im Globalbudget noch 100 Millionen Franken fehlten.
Es gibt laut Expo zugleich eine Liste von Projekten, die nur ins Basisprojekt aufgenommen werden, wenn die Finanzierung vollständig durch die Privatwirtschaft garantiert wird und die Zusagen in den kommenden zwei bis sechs Monaten erfolgen. Es sind dies folgende Projekte: Babble, Sport, Cargo, Klangturm, Bien travailler, Lust und Lügen, Billes en tete, 1/80 sec, Dimensions, Messagers du temps, Jardin de la violence, Au fil du temps, Beziehungskisten, Wohnen, Aquakultur, Instant Happiness, Explor, Primeurs und Maison de la danse.
Unterdessen sind aber auch Diax/Sunrise vom Expo-Zug abgesprungen. Noch vor ihrer Fusion hatten die beiden Telekommunikations-Unternehmen Absichts-Erklärungen für die Teilfinanzierung von zwei Projekten unterzeichnet. Der Expo-Sprecher ist aber überzeugt, für Diax und Sunrise Ersatz zu finden.
swissinfo und Agenturen
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