Geld fürs Volk
Erstmals verteilt der Bund die Einnahmen aus Lenkungsabgaben unter der Bevölkerung. Vorgesehen sind rund 20 Franken pro Person.
In den vergangen zwei Jahren habe der Bund rund 140 Mio. Franken aus Abgaben für so genannte VOC-Substanzen wie Diesel, Benzin oder Heizöl eingenommen. Christina Hürzeler vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landwirtschaft (Buwal) bestätigte einen entsprechenden Bericht des «Tages-Anzeigers».
Dieses Geld soll nun über die Krankenkassen an die Bevölkerung verteilt werden. Anspruchsberechtigt seien Personen, die am 1. Januar 2002 versichert waren und Wohnsitz in der Schweiz haben.
Rechnet man die 140 Millionen durch die Bevölkerungszahl ergibt dies einen Betrag von 20 Franken pro Person.
Ob die Versicherten diesen Betrag erhalten werden, ist noch nicht klar. Zunächst gilt es nämlich, die Richtlinien der Rückerstattung und die damit anfallenden Kosten zu bestimmen.
Verschiedene Wege zur Rückerstattung
Grundsätzlich ist es laut Hürzeler den Krankenkassen überlassen, wie sie die Rückerstattung handhaben. Der Betrag könnte zum Beispiel von der individuellen Monatsprämie abgerechnet werden, sagte Peter Marbet, Sprecher des Krankenversicherer-Verbandes santésuisse.
swissinfo und Agenturen
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