Georg Fischer steigert Umsatz und Ertrag
Der Technologiekonzern Georg Fischer (GF) hat im ersten Halbjahr 2001 den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12% auf rund 2 Mrd. Franken gesteigert. Das Konzernergebnis stieg von 70 auf 73 Mio. Franken.
An der positiven Entwicklung waren alle vier Haupt-Geschäftsfelder gleichermassen beteiligt, wie GF am Dienstag (17.07.) mitteilte. Im Bereich Fahrzeugtechnik (gegossene Teile für die Automobil-Industrie) nahm der Umsatz in einem rückläufigen Markt um 7% auf 769 Mio. Franken zu.
Das Geschäftsfeld Rohrleitungs-Systeme wuchs im genannten Zeitraum durch die Akquisition der italienischen Firma PFCI, den Ausbau der Beteiligung an Kubota Georg Fischer (Japan) sowie den Einstieg beim deutschen Unternehmen Simona. Der Umsatz erhöhte sich von 431 auf 459 Mio. Franken.
Grosse Nachfrage auch in Osteuropa
In der Fertigungstechnik (Werkzeug-Maschinenbau) setzte GF 664 Mio. Franken um. Das Plus von 28% entstand allerdings zum Teil durch Übernahmen, etwa der schwedischen System 3R. Dabei waren die nordamerikanischen Märkte rückläufig, während in Deutschland, Frankreich und Italien gute Ergebnisse erzielt und in Osteuropa eine lebhafte Nachfrage registriert wurden. Im Anlagenbau erzielte GF fast eine Verdopplung des Umsatzes auf 267 Mio. Franken.
GF beschäftigte per 30. Juni 2001 weltweit 15’308 Menschen. Ein Jahr zuvor waren es 14’159 gewesen.
swissinfo und Agenturen
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