Immer mehr «New Economy»-Firmen
Im 1. Halbjahr 2000 sind in der Schweiz 16'383 Firmen neu gegründet worden. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Neugründungen von Unternehmensberatern verdrängen das Gastgewerbe vom ersten Platz.
Insgesamt sind im 2. Quartal 7’876 neue Firmen ins Handelsregister eingetragen worden, wie aus der jüngsten Studie der auf Wirtschaftsinformationen spezialisierten Dun & Bradstreet vom Dienstag (18.07.) hervorgeht. Die Zahl der Neugründungen verteilt sich dabei gleichmässig auf die drei Sprachregionen.
Gastgewerbe noch immer auf Spitzenplatz
Dabei zeichnet sich bei den Firmengründungen ein klarer Trend in Richtung New Economy ab, sagte Finanzanalyst Roger Graber von der Dun & Bradstreet. Das Gastgewerbe gehöre bei den Neugründungen zwar immer noch zur Spitzenklasse. In den Bereichen IT, Software und Unternehmensberatung verzeichne man in den letzten Quartalen steigende Zahlen.
Generell gehören die kommerziellen Dienstleistungen mit einem Anteil von gesamtschweizerisch 25,6 Prozent zu den beliebtesten Branchen für Firmenneugründer. Das Baugewerbe mit einem Anteil von 8,3 Prozent profitiere «auf einem sehr tiefen Niveau» von der ansteigenden Konjunktur, sagte Graber.
Bevorzugt werden von den Jungunternehmern auch im 2. Quartal 2000 die grossen Wirtschaftszentren in den Kantonen Zürich, Waadt und Genf sowie das Wallis. Weniger Firmenneugründungen im Vergleich zum Vorjahr weisen die Kantone Bern, Basel, Freiburg, Graubünden oder Schaffhausen aus.
swissinfo und Agenturen
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