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Nichts mehr da mit mehr Fluglärm

Bei so starkem (deutschem) Protest muss der Verkehrsminister hart bleiben. Keystone

Deutschland ist bei den am Mittwoch (25.07.) in Bern fortgesetzten Gesprächen über einen Staatsvertrag mit der Schweiz zur Verringerung des Fluglärms über deutschem Gebiet wenig kompromissbereit aufgetreten. Die deutsche Seite drohte gar offen mit Konsequenzen.

Diese Konsequenzen drohte der deutsche Verkehrsminister Bodewig in einem Gespräch mit der «Neuen Zürcher Zeitung» an. Bei einem Scheitern der Verhandlungen werde Deutschland die alte Rechtsordnung mit 80’000 Flugbewegungen ab sofort innerhalb der nächsten ein bis zwei Monaten durchsetzten.

Eckdaten

Im Streit um die Lärmbelastung durch den Flughafen Zürich hatten Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig und sein Schweizer Amtskollege Moritz Leuenberger im April Eckdaten vereinbart.

Die baden-württembergische Landesregierung und die Lärm geplagten Gemeinden am Hochrhein hatten Nachbesserungen verlangt. Auch von Schweizer Seite war der Entwurf stark kritisiert worden.

Für den deutschen Verkehrsminister hängt der Erfolg der Verhandlungen von mehreren Punkten ab. Der entscheidende sei die schrittweise Verringerung der 154’000 Flugbewegungen auf 100’000 pro Jahr.

Hart bleiben will der deutsche Verkehrsminister auch bei der systematischen Verlagerung der Warteräume der Flugzeuge in Richtung Schweiz. Weiter auch bei der Schaffung von Voraussetzungen für eine Landung von Süden – sprich über Schweizer Gebiet – her.

Die Beratungen werden am Donnerstag (26.07.) in Bern fortgesetzt.

swissinfo und Agenturen

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