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Schindler mit 40 Prozent mehr Reingewinn

Schindler-Hauptsitz in Ebikon (LU). Keystone

Die Schindler- Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Halbjahr zurück. Der Konzerngewinn stieg gegenüber den ersten sechs Monaten 1999 um 40,3 Prozent auf 108 Mio. Franken, der Umsatz nahm um 20,2 Prozent auf 4,094 Mrd. Franken zu.

Der Auftragseingang steigerte sich um 18,8 Prozent auf 4,28 Mrd. Franken, wie Schindler am Mittwoch (23.08.) mitteilte. Das Wachstum stammt zu rund 80 Prozent aus dem Aufzugs- und Fahrtreppengeschäft, das durch positive Währungseinflüsse (4,7 Prozent) und erstmalige Konsolidierungen begünstigt wurde.

Während in Europa, Nord- und Südamerika deutlich zugelegt werden konnte, blieb die Betriebsleistung in Asien unverändert. Das konsolidierte Betriebsergebnis konnte insgesamt um 26,3 Prozent auf 168 Mio. Franken verbessert werden.

Die Entwicklung der Bereiche war allerdings unterschiedlich: Während die Aufzugs- und Fahrtreppensparte beim EBIT sehr erfolgreich war (plus 61,8 Prozent auf 178 Mio. Franken), musste die Informatiktochter ALSO einen betrieblichen Verlust (minus 6 Mio. Franken) hinnehmen. In der Vorjahresperiode war noch ein Betriebsgewinn von 17 Mio. Franken erzielt worden.

Positive Aussichten

Bei der Umsatzzunahme bewegten sich beide Divisionen praktisch im Gleichschritt. Die Aufzüge und Fahrtreppen legten um 21 Prozent auf 3,221 Mrd. Franken zu. ALSO wuchs fast gleich stark um 17,2 Prozent auf 873 Mio. Franken.

Für das ganze Geschäftsjahr 2000 erwartet Schindler einen leicht höheren Konzerngewinn als im Vorjahr. Das bereits im Frühling geäusserte Umsatzziel von 8,5 Mrd. Franken sei immer noch aktuell, sagte Unternehmenssprecher Riccardo Biffi auf Anfrage. ALSO dürfte im zweiten Halbjahr wieder aufholen und für das Gesamtjahr ein ausgeglichenes Ergebnis vorlegen.

swissinfo und Agenturen

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