Swatch trotz Einbusse zuversichtlich
Der weltgrösste Uhrenkonzern Swatch hat in der ersten Hälfte 2009 wegen der weltweiten Konsumflaute deutlich weniger verdient als in der gleichen Periode des Vorjahrs. Das Bieler Unternehmen rechnet aber für mehrere Uhrenmarken mit steigenden Verkäufen.
Von Januar bis Juni hielt sich die Kundschaft noch zurück: Der Bruttoumsatz sank gegenüber dem Rekordergebnis der Vorjahresperiode um 15,3 Prozent auf 2,48 Mrd. Franken. Der Reingewinn sank um 28,0 Prozent auf 301 Mio. Franken.
Das erste Semester 2009 war nach Angaben von Swatch «geprägt von einem Rückgang der Nachfrage und des Konsumentenvertrauens weltweit». Das Unternehmen habe der Krise aber besser standhalten können als die Konkurrenz.
Das zeige sich beim Bruttoumsatz im Uhren- und Schmuck-Segment, der um 16,4 Prozent auf 1,96 Mrd. Fr. fiel. Im Vergleich zum wertmässigen Rückgang der Exporte der gesamten Schweizer Uhrenindustrie um 26,4 Prozent im ersten Halbjahr habe sich Swatch deutlich besser geschlagen.
Dabei profitierten die Bieler nicht zuletzt von ihrer weltweiten Präsenz. Swatch habe weiter Marktanteile hinzugewonnen.
Mit der Abschwächung der Rezession dürfte die Nachfrage wieder steigen.
Seit Mai sei ein positiver Trend festzustellen. Die Verkäufe in den Monaten Juni und Juli lägen auf dem Niveau des Vorjahres.
swissinfo.ch und Agenturen
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