Swiss Re baut 400 Stellen ab
Die Schweizer Rückversicherungs-Gesellschaft Swiss Re baut in den nächsten eineinhalb Jahren rund 400 Stellen im Nichtleben-Bereich ab. In Zürich sind bis Mitte Jahr rund 80 Arbeitsplätze betroffen.
Swiss Re-Sprecher Johann Thinnhof bestätigte einen Bericht der «SonntagsZeitung», wonach in den Abteilungen Lateinamerika und Europa zusammen rund 400 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Thinnhof betonte aber, dass das nicht «von heute auf morgen» geschehen werde.
«Wir wollen das Nichtleben-Geschäft langfristig auf eine solide und ertragsreiche Basis stellen», sagte Thinnhof am Sonntag (08.04.) auf Anfrage. Der Kostensatz im Nichtleben-Bereich solle unter die Limite von fünf Prozent gesenkt werden. Der Stellenabbau in der Division Europa dauere rund eineinhalb Jahre. Zu Entlassungen komme es allerdings nur, wenn die «natürliche Fluktuation» nicht ausreiche.
Im Zuge der Konsolidierung des europäischen Nichtleben-Geschäftes von Swiss Re werden die deutsche Tochtergesellschaft Bayerische Rück und die Division Europa zusammengeschlossen. Wieviele Arbeitsplätze in Zürich von diesem Projekt betroffen sind, konnte Thinnhof nicht sagen. Er verwies auf die Medienkonferenz zum Jahresabschluss am 26. April.
Sicher ist jedoch, dass die rund 80 Arbeitsplätze der Abteilung Lateinamerika in Zürich bis Mitte Jahr aufgelöst werden und nach Übersee wechseln. Hier kann es gemäss Thinnhof zu Entlassungen kommen.
swissinfo und Agenturen
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