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Unilabs mit mehr Gewinn und Umsatz

Die im Bereich der medizinischen Analyse tätige Unilabs hat im Geschäftsjahr 1999/00 (per 31. Mai) zugelegt. Der Reingewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent auf 16,1 Mio. Franken. Der Umsatz stieg um 15,7 Prozent auf 164,2 Mio. Franken.

Der Betriebsgewinn (EBIT) sei um 20,8 Prozent auf 23,2 Mio. Franken
gewachsen, teilte das Genfer Unternehmen am Dienstag (12.09.) mit. Allerdings sei auch die Steuerbelastung mit 5,2 Mio. Franken deutlich höher als im Vorjahr (2,1 Mio. Franken).

Das innere Wachstum stieg insgesamt von 4,9 Prozent im Vorjahr auf 6,9 Prozent und betrug 9,8 Mio. Franken. In der Schweiz stieg das interne Wachstum auf 6 Prozent, im Ausland auf 15 Prozent.

Zweiter Hauptabsatzmarkt in Spanien

Ausserhalb der Schweiz befindet sich der Hauptmarkt von Unilabs in Spanien. Die Verkäufe nahmen gegenüber der Vorjahresperiode um 12 Prozent zu. Mit sechs Spitälern konnten neue Verträge abgeschlossen werden.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 22,50 Fr. pro Inhaberaktie vor. 1999 betrug die Ausschüttung, unter Berücksichtigung des Aktien- Splitts, 17,50 Fr. pro Titel.

Unilabs beschäftigt in fünf Ländern insgesamt 1000 Personen. 19 Labors befinden sich in der Schweiz, 11 in Spanien und ein Labor ist in Italien. Die Gruppe mit Sitz in Genf ist ebenfalls auf den «aufstrebenden Märkten» in der Türkei und in Russland präsent.

Expansion geht weiter

Auch in Zukunft will Unilabs weiter zulegen. Die Gruppe prognostiziert ein jährliches internes Wachstum von mehr als fünf Prozent. Ausserdem plant sie weitere Akquisitionen im Ausland, vor allem in Italien und Frankreich.

Der Reingewinn werde weiterhin zweistellig wachsen, gaben sich die Verantwortlichen am Dienstag vor den Medien überzeugt. Auch der Betriebsgewinn soll klettern dank einem Programm zur Kostenkontrolle und den Skaleneffekten.

Neben dem internen Wachstum setzt Unilabs darauf, dass Spitäler ihre Labordienste zu Unilabs auslagern. In der Schweiz hat die Genfer Gruppe bereits die Medizinalanalysen von 14 öffentlichen und privaten Spitälern übernommen.

swissinfo und Agenturen

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