Weniger Bruttogewinn bei Zürcher Kantonalbank
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat im ersten Halbjahr 2001 einen Rückgang des Bruttogewinns um 16,2% auf 338,3 Mio. Franken hinnehmen müssen. Die Bank begründet dies mit dem schwierigen Marktumfeld und der anhaltenden Börsenflaute.
Der Halbjahres-Gewinn vor Zuweisung an die Reserve für allgemeine Bankrisiken blieb mit 240,2 Mio. Franken um 19,4% hinter dem Ergebnis der Vorjahres-Periode, wie die ZKB am Freitag (27.07.) in einem Communiqué bekannt gab. Die budgetierten Vorgaben seien jedoch erreicht worden.
Für das gesamte Jahr sei kein ähnlich herausragendes Ergebnis wie im Rekordjahr 2000 zu erwarten. Das Zinsen-Geschäft habe sich mit einem Anteil von 65% am Gesamt-Ergebnis als verlässlichster Ertrags-Pfeiler erwiesen. Dagegen entwickelten sich alle mit dem Börsen-Geschehen zusammenhängenden Erfolgs-Komponenten rückläufig.
Ertrag leicht rückläufig
Der Betriebsertrag im ersten Halbjahr 2001 belief sich auf 786,1 Mio. Franken, was gegenüber der Vorjahres-Periode einem Minus von 1,2% entspricht. Mit 515,4 Mio. Franken übertraf das Zinsengeschäft im ersten Halbjahr 2001 das Vorjahres-Ergebnis um 7,8%.
Das Kommissions- und Dienstleistungs-Geschäft ging um 8,5% auf 169,1 Mio. Franken zurück. Die anhaltende Börsenbaisse habe sich vor allem im Handel bemerkbar gemacht, heisst es in der Mitteilung.
Die Bilanzsumme ging im ersten Semester um 1,3 Mrd. Franken auf 76,2 Mrd. Franken zurück. Als Grund nennt die ZKB eine Änderung bei der Verbuchungs-Praxis für Wertschriften-Anleihen.
swissinfo und Agenturen
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