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Trotz weisser Pracht kein neuer Wintereinbruch

Wie dieser Automobilist in Davos mussten viele am Samstag ihr Fahrzeug von Schnee befreien. Keystone

Auch wenn sich Teile des Mittellandes am Samstag (24.02.) winterlich weiss präsentierten: Von einem eigentlichen Wintereinbruch kann laut Meteo Schweiz keine Rede sein. In den Bergen sorgte der Schnee für Lawinen und Verkehrsbehinderungen.

Bei einem Lawinen-Niedergang im Gebiet Laucheren bei Oberiberg im Kanton Schwyz wurde ein 25-jähriger Skifahrer getötet. Der Unfall ereignete sich ausserhalb der markierten Pisten. Der Mann wurde von einem Schneebrett erfasst, das er selbst ausgelöst hatte.

Für grosse Lawinengefahr sorgte der Neuschnee am östlichen und zentralen Alpennordhang, in der nördlichen Surselva, Nordbünden und im Unterengadin. Als erheblich stufte das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung die Lawinengefahr im Berner Oberland, Oberwallis, Gotthardgebiet, nördlichen Tessin, und im übrigen Bündnerland ein.

Im Flachland fielen zwischen einem und fünf Zentimeter Neuschnee, insbesondere in der Zentralschweiz, der Region Bern, den Voralpen und Graubünden. Aber auch der Jura und die Romandie wurden weiss überzogen.

Verkehrsbehinderungen in den Bergen

Die Schneedecke sorgte aber vor allem in den Bergen für Verkehrsbehinderungen. Vorläufig gesperrt ist der Lukmanierpass. Ketten wurden für die Pässe Jaun und Pillon obligatorisch erklärt. Schneebedeckt waren die Übergänge Bernina, Forclaz, Julier, Lenzerheide, Morgins, Ofen und Wolfgang sowie die A2 im Urnerland.

Lange Wartezeiten mussten Autoreisende bei den Autoverlade-Bahnhöfen hinnehmen. Vor dem Vereina-Tunnel gab es bei der Rückreise aus dem Unterengadin bis zu zwei Stunden Wartezeit. Anderthalb Stunden mussten sich Autofahrer in Realp, eine Stunde in Kandersteg gedulden.

swissinfo und Agenturen

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