Die Bergbahnstation Trockener Steg in Zermatt. Schon im September wird das Gebiet auf die kommende Skisaison vorbereitet.
Marvin Zilm / 13 Photo
Der Werkhof auf der Bergstation Trockener Steg
Marvin Zilm / 13 Photo
Der Theodulgletschersee liegt auf 2851m unterhalb der Bergstation Trockener Steg in den Walliser Alpen.
Marvin Zilm / 13 Photo
Bagger und Kipplaster stehen am Gletscherrand und beginnen mit der Herstellung der Pisten.
Marvin Zilm / 13 Photo
Raoul Briner, der Schneemeister der Zermatt Bergbahnen AG, erläutert im Kontrollzentrum das weitere Vorgehen.
Marvin Zilm / 13 Photo
Raoul Briner erklärt den Schaltplan des Snowmakers.
Marvin Zilm / 13 Photo
Blick auf das Matterhorn aus dem Kontrollzentrum der Bergstation
Marvin Zilm / 13 Photo
Das Gebäude auf dem Werkhof, wo der Snowmaker untergebracht ist. Die Maschine stellt Schnee mit Hilfe eines Vakuumsprozesses her.
Marvin Zilm / 13 Photo
Der 11 Meter hohe Snowmaker auf der Bergstation Trockener Steg. Er ist der erste seiner Art in der Schweiz, der zur Schneeherstellung in einem Skigebiet installiert wurde.
Marvin Zilm / 13 Photo
Die riesige Schneemaschine kann auch bei Temperaturen über null Grad Celsius Schnee herstellen.
Marvin Zilm / 13 Photo
Der Kipplaster bringt Schottersteine zur Bergstation.
Marvin Zilm / 13 Photo
Auch Touristen interessieren sich für die Herstellung der Pisten.
Marvin Zilm / 13 Photo
Das Trassee des Schleppliftes auf der Bergstation Trockener Steg ist noch unbeschneit.
Marvin Zilm / 13 Photo
Der erste künstliche, vom Snowmaker produzierte Schnee der Saison wird verteilt.
Marvin Zilm / 13 Photo
Weiter fortgeschritten ist die Beschneiung beim Schlepplift Trockener Steg.
Marvin Zilm / 13 Photo
Rund um Zermatt und das Mattertal ist alles noch grün und herbstlich.
Marvin Zilm / 13 Photo
Der Klimawandel macht Schnee auch in den Alpen zur Mangelware. Die Skistationen reagieren mit Kunstschnee. Die Fotos von Marvin Zilm dokumentieren, wie schwere Baumaschinen und eine riesige Schneemaschine kaputte alpine Landschaften in Zermatt in Skiparadiese verwandeln.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Marvin Zilm, 13 Photo
Knapp dreissig Jahre ist es her, da begannen die Skistationen in den Voralpen damit, mit Schneekanonen die Pisten zu beschneien und versuchten so teilweise erfolgreich die Konkurse der Skilifte abzuwenden. Die Umweltschützer versuchten ebenfalls teilweise erfolgreich die Schneekanonen zu verhindern.
Mittlerweile ist der Klimawandel weiter fortgeschritten und die Gletscher sind weiter zurückgeschmolzen. Seit zwanzig Jahren sezten die alpinen Wintersportorte im grossen Stil Schneekanonen ein. Österreich und Italien machten es vor, die Schweiz zog nach. Fachleute schätzen, dass es in den Alpen mehr als 19’000 Schneekanonen gibt.
Die Maschinen haben einen klaren Nachteil: Sie funktionieren nur bei Temperaturen unter null Grad. Doch die technologische Entwicklung steht nicht still. Seit 2008 ist in Zermatt ein so genannter «All Weather Snowmaker» in Betrieb. Die Maschine ist in der Lage, selbst bei Temperaturen von 30 Grad Schnee zu produzieren.
Sie stammt aus Israel, ist 11 Meter hoch, 30 Tonnen schwer und wurde ursprünglich für die Kühlung südafrikanischer Diamantenminen entwickelt. Sie arbeitet ähnlich wie ein Kühlschrank und produziert in den Minen als Abfallprodukt Schnee. Von da weg war der Weg zur Maschine gegen Schneemangel nicht mehr weit.
Die Bilder des Zürcher Fotografen Marvin Zilm zeigen, wie die Maschine bereits im sonnigen Frühherbst Schnee produziert und welcher Aufwand dazu nötig ist.
(Bilder: Marvin Zilm, 13 Photo; Text: Andreas Keiser, swissinfo.ch)
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch
SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch